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23. Februar 2018

John Frieda Frizz Ease Traumlocken


Über Brands you love hab ich ja schon im letzten Post geschrieben. Dort durfte ich auch noch die John Frieda Frizz Ease Traumlocken-Produkte testen. Vor sechs Tagen erreichte mich ein großes Produktpaket mit den Originalgrößen von Traumlocken Shampoo, Conditioner und Styling Schaum. Zudem waren je 12 Miniaturen Wunder-Reparatur Shampoo, Conditioner und Regenschirm Haarspray im Paket. Diese sollen an Freunde weitergegeben werden, was ich schon mit einigen getan habe, Feedback hab ich aber noch nicht bekommen. Shampoo und Conditioner befinden sich in einer Tube und enthalten je 250 ml. Diese lassen sich nicht optimal handhaben, die Verpackung an sich ist recht weich und liegt von der Größe nicht optimal in der Hand. Für restloses Entleeren finde ich auch die herkömmlichen Packungen gar nicht so übel, ich konnte die letzten Reste Shampoo immer recht gut mit Wasser aufs Haar spülen. Die Serie ist für welliges bis lockiges Haar geeignet.

Was verspricht John Frieda von seinen Produkten? Das Shampoo enthält Jojoba-Öl, soll das Haar mit Feuchtigkeit versorgen und die Haareoberfläche glätten. Auch der Conditioner enthält Jojoba-Öl, versorgt das Haar mit Feuchtigkeit und definiert zusätzlich Locken.

Traumlocken Shampoo und Conditioner
Wunder-Reparatur-Minaturen und Regenschirm-Spray zum Weitergeben

Duft und Konsistenz der Produkte gefallen mir sehr gut. Sie riechen hochwertig nach Friseurbesuch, so kennt man das von der Marke auch, lassen sich gut verteilen, bilden leicht Schaum. Nach dem Waschen fühlt sich mein Haar an wie immer, wenn es frisch gewaschen ist, mehr Locken als mit anderen Produkten habe ich auch nicht. Versehentlich hatte ich beim ersten Haarewaschen die Wunder-Reparatur-Serie verwendet, weil ich fälschlicherweise annahm, alle Shampoo-Miniaturen seien von der gleichen Serie wie die Originale. Diese Serie gefällt mir ein Stückchen besser. Mein Haar war damit zwar auch nicht lockiger, aber fühlte sich sehr luftig und leicht an.
Ich finde also nix, wieso ich von der Produktlinie abraten sollte, definiertere Locken habe ich aber nicht bekommen. Andererseits finde ich es bei nur einer Woche Testzeit auch schwierig, eine fundierte Meinung zu entwickeln. Momentan bin ich froh mit einer Haarwäsche aller vier Tage auszukommen.


Das Haarspray kannte ich schon vor dem Test, ich mag es ganz gern, es klebt nicht, bietet Halt und schützt gut gegen krisseliges Haar bei leichtem Niesel und hoher Luftfeuchte. Zudem finde ich die Packungsgröße absolut genial, weil ich sehr selten Haarspray nutze und große Packungen somit auch nach nem Jahrzehnt bei mir noch nicht aufgebraucht sind.
Der Styling Schaum soll ins feuchte Haar eingearbeitet werden (hab ich gemacht). Es ist allerdings dafür gedacht, dass man die Haare im Anschluss an der Luft trocknen lässt, was sich im Winter naturgemäß nicht so gut macht. Ich musste also föhnen und kann mir daher kein Testurteil für dieses Produkt erlauben.

17. Juni 2016

Veet Haarentfernungs-Creme

Normalerweise rasiere ich mich. Ich mache das trocken und benutze dazu einen handelsüblichen Nassrasierer für Männer (den Gilette Mach3). Im Gegensatz zu denen für Frauen ist dieser simpel schwarz und nicht rosa-pink oder hellblau und die Klingen sind zudem noch günstiger. Ich benutze keinen Rasierschaum, kein Wasser, sondern setze einfach an und rasiere. Das ist schnell, unkompliziert, da nicht ortsgebunden und nur minimal weniger gründlich als würde ich mich dafür unter die Dusche stellen.

Da es die Veet Haarentfernungscreme derzeit mit einer Geld-zurück-Garantie gibt, habe ich ihr eine Chance
gegeben und getestet. Ich habe die Variante für sensible Haut gewählt, kann ja bei einem so chemischen Produkt wie einer Enthaarungscreme grundsätzlich nicht schaden, ich glaube aber, diese unterscheidet sich von der normalen Variante nur durch den Zusatz von Aloe Vera.

Die Creme wirbt mit neuem sensationellen Duft und betont, dass kein unangenehmer Duft auf der Haut zurück bleibt. Die Creme soll mit dem Spatel auf die Haut aufgetragen werden, fünf bis zehn Minuten einwirken und dann nach Spatelprobe abgeduscht werden.

So weit zur Theorie, in meiner Vergangenheit hatte ich einmal eine Drogerieeigenmarke getestet, erinnere mich, dass diese grausam roch und nach zehn Minuten mit meinem Haar noch nichts getan hatte, außer es in seiner Struktur noch struppiger zu machen. Ich hatte den Rest der Packung dann großzügig meinem Freund überlassen, dessen dünnes Brusthaar sich damit problemlos nach fünf Minuten entfernen ließ.

Die Creme von Veet riecht zwar nicht toll, aber auch nicht wahnsinnig unangenehm beim Auftrag. Das Auftragen selbst funktioniert problemlos und ich lehne mich zurück, höre Musik und tippe zehn Minuten auf dem Smartphone herum bis ich mich mit dem Spatel ins Bad begebe. Hier kratze ich die Creme samt Haar mit dem Spatel von der Haut. Danach bin ich leicht gerötet, die Haut sehr beansprucht und ziehend, aber zumindest sind wirklich alle Haare weg. Als ich mit dem Handtuch drüberrubbele entferne ich auch noch die letzten von ihnen. Hautschonend war das nicht gerade, der mechanische Reiz eines Wasserstrahls hätte sie aber wohl nicht zum Ausfall bewegt. Den Rest des Tages und auch am nächsten Tag meine ich dann aber doch noch den Geruch der Creme auf der Haut wahrnehmen zu können. Was aber noch schlimmer ist: am nächsten Tag zeigen sich bereits wieder Stoppeln auf der Haut, ich dachte immer Enthaarungscremes hätten eine längere Wirkung als Rasur, hier ist sie ja sogar kürzer. Veet schreibt zu seinem Produkt auf der eigenen Homepage, dass sie ein Ergebnis von bis zu zweimal so lang glatte Haut wie beim Rasieren liefert, bei mir war es etwa halb so lang.

Spatel zum Auftrag

Die Creme ist ausschließlich für Arme, Beine, Achseln und Bikinizone geeignet. Bei geschädigter Haut sollte man auf Enthaarungscreme verzichten bis sich die Haut beruhigt hat.

positiv:
  • entfernt das Haar oberflächlich
  • riecht weniger unangenehm als andere Cremes
  • ergonomischer Spatel
negativ:
  • nicht sonderlich langanhaltende Haarentfernung (nicht mal einen Tag)
  • Geruch der Creme haftet noch 48 Stunden an der Haut

4. November 2013

L'Oreal EverRich Nährpflege & Reparatur Shampoo

Die Probe habe ich mal wieder einer Zeitschrift entnommen. Da die Shampoo-Flasche nun endlich alle ist, Pröbchen, die sich in den vergangenen Monaten angesammelt haben.
bekommt mein Haar nun erst mal alle
Das EverRich-Shampoo möchte ich erwähnen, weil mir der Duft sehr gut gefällt. Das Shampoo duftet nach Sheabutter und Macademia, ein Geruch, der mir von Bodylotion sehr vertraut ist, den ich von Shampoo so aber bisher nicht kenne. Das Beste an dem Shampoo aber ist, dass sich damit mühelos schon bei leichtem einmassieren Schaum bildet, was mir bei den meisten anderen Produkten erst mit dem zweiten Shampoonieren oder gar nicht gelingt. Der Schaum bewirkt, dass ich mir einbilde, mein Haar wäre wirklich sauber, das versprochene sinnliche Anwendungserlebnis ist hier mal kein leeres Werbeversprechen. Leider kommt mein Haar mit den Pflegestoffen nicht so gut klar. Es fettet ungewöhnlich rasch nach und wirkt einfach übernährt. Kein Wunder, schließlich ist das Produkt auch für trockenes, stark geschädigtes Haar und für dieses damit sicherlich super gut geeignet. 

Volle Punktzahl, das Produkt hält, was die Packung verspricht!

3. Mai 2013

Eucerin Dermo Capillaire Anti-Schuppen


Bei dem Eucerin Dermo Capillaire Anti-Schuppen handelt es sich um ein Shampoo gegen fettige Schuppen. Ich habe mich in der Vergangenheit durch No-Names und Marken wie Pantene und Head & Shoulders getestet. Die Menge der Schuppen hielt sich immer im Zaum, doch das unangenehme Jucken der Kopfhaut blieb. Mit Eucerin ist das erstmals anders. Auch hier werden die Schuppen weniger, wie es bei den anderen Produkten der Fall ist, nach der 3. Anwendung ließ aber auch das Jucken merklich nach. Ich bin gespannt, ob der Langzeit –Test dies bestätigen wird. Vom Geruch her ist das Shampoo neutral – frisch bis cremig, ähnlich wie ein aromafreies Duschgel. Der Geruch von Früchten, Blumen oder Kräutern wäre mir deutlich lieber, aber so lang das Shampoo nicht unangenehm riecht, kann ich mir diesen immer noch über den Conditioner ins Haar holen.

14. Juni 2012

Aloe

Hab meine Haare mit Aloe Jojoba-Shampoo von Forever gewaschen. Das war heut als Probe bei mir im Briefkasten. Meine Haare fühlen sich sauber, weich und voluminös an. Nur den Geruch mag ich so gar nicht, irgendwo zwischen alter Frau und Fußcreme. Nachdem die Haare trocken sind, ist zum Glück nur noch Aloe-Geruch vorhanden.
Von Forever hatte ich vor einer Weile schon mal die Zahnpasta, die für meinen Geschmack total daneben war. Nicht nur, dass sich meine Zähne danach schlichtweg nicht sauber angefühlt haben. Eine Creme mit eben beschriebenem Geruch in den Mund nehmen zu müssen ist alles andere als angenehm.

An Aloe-Produkte im Allgemeinen habe ich mich nach anfänglicher Skepsis gewöhnt. Zumindest an das Konzentrat von LR. Dabei handelt es sich um eine Tube mit glibberigem, farblosem Gel. Der Auftrag ist sehr angenehm, da die Konsistenz nicht so fest wie bei den Produkten von Forever ist, und sofort kühlend. Sehr gut gegen Mückenstiche, Sonnenbrand oder geschwollene Gelenke und die Haut macht es nebenbei auch noch schön weich. Allein wegen des Auftragens mag ich das auch lieber als das Emergency Spray, obwohl dieses durch noch höhere Konzentration auch zu noch weicherer Haut führt.