5. August 2015

Nivea In-Dusch Waschcreme und Gesichtspflege

Nivea und ich, ich glaube, wir werden in diesem Jahrzehnt keine Freunde mehr. Das liegt vor allem an den
In-Dusch-Produkten. Schon mit der Bodylotion konnte ich mich ja nicht so recht anfreunden.
Jetzt hat Nivea die Serie um 2 Produkte für die Gesichtshaut erweitert. Es gibt Waschcreme & Make-Up-Entferner und Gesichtspflege. Die Gesichtspflege gibt es in zwei Varianten, die blaue Variante mit Vitamin E und pflegenden Ölen für normale und Mischhaut, die rosa mit Mandelöl für trockene und empfindliche Haut.
Und da ich ja so wenig Zeit im Bad verbringe, bin ich ideal zum Testen der neuen Produkte. Beide Produkte werden, wie der Name schon vermuten lässt, bereits in der Dusche aufgetragen, was Zeit sparen soll.

Die Waschcreme wirbt damit neben Make-Up auch Mascara zuverlässig und rückstandslos zu entfernen. Keine Pandaaugen mehr. Und ich muss sagen, dass das auch recht gut funktioniert, meine Augen brennen nicht extrem wie beim Benutzen anderer Reinigungsprodukte manchmal der Fall. Und die Handtücher sind so merklich weniger mit schwarzen Flecken betupft. Gut für mich, schlecht für die Waschmittelindustrie. Der revolutionäre Faktor bleibt für mich jedoch aus, nur weil auf anderen Reinigungsprodukten nichts von In-Dusch steht, heißt das nicht, dass sie nicht schon Jahre mit mir in die Dusche dürfen. Gesichtsreinigung beim Duschen ist für mich also normale Routine, die Nivea In-Dusch auch zuverlässig erledigt. Leider musste ich einige Tage der Anwendung etwas unreinere Haut als üblich beobachten. Ob das an der Reinigung lag, mag ich vorerst nicht zu beurteilen, vielleicht auch an den wärmeren Temperaturen.
Die Waschcreme erfindet die Welt nicht neu, wer gerade auf der Suche nach einem neuen Produkt ist, wird vielleicht hier fündig. Wer mit seiner alten Lösung zufrieden ist, kann ruhigen Gewissens dabei bleiben.

Die Gesichtspflege wird bereits auf die nasse Haut aufgetragen, auch das soll revolutionär sein, obwohl ich es schon seit Jahren mit meinen Cremes nach Belieben ab und an so mache. Schließlich sorgt das dafür, dass die Haut besser mit Feuchtigkeit versorgt wird und die Creme sich gleichmäßiger auftragen lässt. Die Nivea-Gesichtspflege wird im Anschluss aber wieder abgeduscht. Das empfinde ich als zeitaufwändig, auch weil ich zu dem Zeitpunkt ja nun schon das dritte Mal das Wasser aufdrehe und daher im Grunde auch schon fertig geduscht bin, warum dann also nicht gleich raus aus der Dusche und davor eincremen? Die Wartezeit bis zum Auftragen des Make-Ups gibt es für mich nicht, mittlerweile ziehen doch die meisten Cremes sehr schnell ein, bis ich die Creme wieder ins Regal gestellt habe und die Foundation herausgeholt, kann es schon losgehen. Es passt auch nicht so recht in meine Pflegeroutine, in der ich das Auftragen der Tagescreme als Vorstufe für das Auftragen der Foundation betrachte, diesen Schritt in den Duschablauf zu verlegen. Die Haut fühlt sich nach dem Abtrocknen unbehandelt an und entsprechend seltsam ist es, da jetzt direkt Make-Up aufzutragen. Anders als die In-Dusch-Bodylotion bleibt hier also wirklich kein klebriges Gefühl auf der Haut zurück.
Im Alltag ist dies ein sehr gewöhnungsbedürftiges Produkt, weil es doch stark mit der Pflegeroutine bricht. Für das Duschen nach dem Sport, wenn ich den Rest des Abends zu Hause verbringe, aber ganz nett.

Eine Zeitersparnis habe ich mit den Produkten nicht feststellen können, wenn man nicht viel Zeit im Bad verbringt, sind die Abläufe wohl schon sehr effizient. Zumindest rauben mir die Produkte aber anders als die In-Dusch-Bodylotion nicht auch noch Zeit. Ich hoffe, Nivea bringt nicht im nächsten Jahr das In-Dusch-Deo auf den Markt. Was ich hingegen noch empfehlen könnte, wäre ein Bodyscrub, der bereits auf die trockene Haut aufgetragen wird und dann direkt abgeduscht wird, so mach ich das nämlich immer.

3. August 2015

Gewonnen: Dove Produktpaket

Am Wochenende war ich in meiner Postfiliale und durfte ein kleines Päckchen von Unilever in Empfang nehmen. Irgendwann muss ich wohl bei einem Rossmann-Gewinspiel mitgemacht haben, kann ich mich schon gar nicht mehr recht erinnern. Enthalten waren zwei Kosmetikaufbewahrungssäckchen fürs Bad in pink, jeweils mit einer Taube drauf. Mein Bad ist zwar violett, aber es wird sich schon ein Platz finden. Obendrein gab es eine Verwöhndusche und ein Compressed Deo von Nivea, beides hatte ich schon, beides Nachkaufprodukte für mich, weil der Geruch sehr angenehm ist, in so fern kann ich alles prima gebrauchen. Danke.

29. Juli 2015

L'oréal Paris SkinPerfection Anti Müdigkeit

Von L'oréal Paris gibt es jetzt endlich auch eine Anti-Müdigkeitscreme für die Frau. Und damit Mann diese nicht aus Versehen benutzt ist sie in einer Knallpinken Tube untergebracht. Geschmackssache.
Die Tagespflege SkinPerfection Anti Müdigkeit soll am Morgen aufgetragen werden. Sie enthält einen hautperfektionierenden Wirkstoffkomplex und getönte Mikroperlen, die mit der Haut verschmelzen sollen und mittels Farbpigmenten den Teint verbessern. Diese Mikroperlen sieht man auf dem Foto sogar. Selbstverständlich wird die Haut 24 Stunden mit Feuchtigkeit versorgt und einen UV-Schutz (LSF20) gibt es auch noch dazu. Die Hauttextur, der Hautton und die Poren sollen so verbessert werden. Klingt eigentlich schon wieder mehr nach einem BB als einer Creme.
Ergänzt wird die Serie noch um eine Augencreme gegen Augenringe und Co.
Die Probe besteht nicht aus einem Sachet, sondern entspricht der Originalpackung im Miniformat.
Beim ersten Benutzen muss ich gar nicht drücken, die Creme ist gleich so auf dem Applikator, vielleicht wurde die Tube ja in der Post gequetscht, in den folgenden Anwendungen klappt alles jedenfalls normal. Der Geruch ist mir etwas zu parfümiert, aber so lang es schön macht. Beim Auftragen wirkt die Creme zunächst perlmutig mit einem leichten violetten Schimmer. Kennen wir schon aus der Concealer-Palette, violett belebt einen matten Teint. Sobald man sie einklopft, wird sie beige, wie eine sehr zart getönte Tagescreme. Im Kurzzeittest empfinde ich meine Haut als ein wenig mehr fettend als üblich, das ist aber auch schon das einzige, was strahlt. Irgendwie seh ich dadurch fertiger aus als mit Foundation. Für ein frischeres Aussehen greife ich da lieber weiter zum Rouge.


28. Juli 2015

Ültje Extra Roast Erdnüsse

Ültje hat mir ein Testpaket seiner neusten Kreation geschickt - die Extra Roast Erdnüsse. Durch das extra lange Rösten, sollen die Erdnüsse einen besonders intensiv nussigen Geschmack haben. Anschließend wurden die Nüsse gesalzen. Nun ja, geröstete, gesalzene Erdnüsse, ob Ültje die Welt damit neu erfunden hat?
Im Testpaket war eine Dose von 190 g, durch den Transport war die bei mir ein wenig eingedellt, weshalb ich euch lieber einen der drei 20g-Beutel zur Weitergabe an Freunde abfotografiert habe. Farblich schaut sie genauso wie der Beutel aus und kann mit einem orangen Deckel wieder verschlossen werden.
Die Nüsschen riechen unspektakulär, nach Erdnüssen eben. Optisch sind sie leicht uneben, da an ihnen eine feine Krümelschicht haftet. In der Farbe erinnert sie mich ein wenig an Kartoffelchips. Die Schicht haftet relativ fest, die Finger bleiben also auch sauber.
Aber nun zum Geschmack. Die Nüsse sind angenehm kross und knusprig, wie ich es erwarte, wenn ich die Packung frisch öffne. Dank Deckel bleibt das auch im Küchenschrank so. Sie entfalten im Mund ihren typischen Geschmack. Das Salz ist dabei nicht zu dominant, sondern unterstreicht den Geschmack nur. Das abartige Durstgefühl beim Knabbern bleibt also aus. Das ist meiner Meinung nach auch schon der einzige geschmackliche Vorteil. Einen herausragend intensiven Geschmack kann ich leider nicht wahrnehmen. Aber schön kross sind sie.

23. Juli 2015

ANNY 170, 225 und 329

Nachdem bei mir viele Monate die Teilnahme an Gewinnspielen rein gar nichts brachte, läuft es seit Ende Juni richtig gut und der Paketdienst muss wieder öfter bei mir klingeln. Eben habe ich drei Anni-Lacke im Briefkasten gehabt. Die gab es für das Posten von Modefotos auf deren Seite. Die Farben haben mich positiv überrascht, dachte, die würden sicher welche verschicken, die keiner tragen würde, aber ich könnte die auch selbst gewählt haben.

170 crazy flamingo ist ein Apricot und als solches schon länger überfällig in meiner Sammlung. 225 lilac powder ist ein zartes Violett, sicher unauffälliger als das, was ich schon habe. Und 329 a part of you ist ein Bronzeton, hab ich noch gar nicht, nur den passenden Lidschatten.
Auf jeden Fall bin ich schon gespannt, wie sich die Lacke auf den Nägeln machen, von der Marke hatte ich bisher noch nix. Die Preise liegen ehrlich gesagt über meiner Schmerzgrenze.
Habt ihr auch bei der Aktion mitgemacht? Und wenn ja, welche Farben sind bei euch angekommen?

ANNY 225 lilac powder

Hier sieht man sehr schön, dass die Farbe nicht so aufdringlich ist, das Violett hat einen zarten Rosastich, was vor allem beim einmaligen Farbauftrag auffällt, mit der zweiten Farbschicht gibt es sich ein wenig.

21. Juli 2015

Alpro Mandeldrink Original Fresh

Ich bin heute wieder mal den ganzen Tag auf Arbeit. Neben meinem Salat habe ich mir darum eine Alpro
Mandelmilch eingepackt. Bei Alpro läuft derzeit eine Cashback-Aktion, also eine super Gelegenheit zum Testen. Neben Mandel nimmt auch Kokos an der Aktion teil, aber ich bin ja kein großer Kokosfreund.
Mandelmilch, so hab ich mich belesen, gilt als besonders cremig und wird zum Backen verwendet. Ich habe Nussmilch immer als relativ kalorienreich im Gedächtnis, darum bin ich erstaunt, wie wenig Kalorien in dem Alprodrink stecken (24 kcal pro 100 ml). Nach dem ersten Schluck hat sich meine Verwunderung geklärt. Schmeckt wie Wasser, in dem mal fünf Minuten eine Mandel schwamm. Ich vermisse den süßen Geschmack, den ich an den Sojajoghurts von Alpro so liebe. Und dabei handelt es sich schon um die süßere Variante (3 g Zucker pro 100 ml), in den großen Packungen führt Alpro noch einen ungesüßten Mandeldrink mit noch weniger Kalorien und ich vermute vielleicht noch weniger Geschmack. Der Mandelgehalt liegt bei beiden Varianten bei 2 %. Wie auf der Packung angegeben, sind zudem künstliche Vitamine (B2, B12, D2, E) enthalten. Irgendwie fühlt sich das Trinken nicht mal gesund an, ich fühl mich danach genau so als hätte ich eine Halbliterpackung Kuhmilch getrunken, einfach völlig überfuttert.
Meine Erwartungen würden allesamt nicht erfüllt, schade.

7. Juli 2015

Gebacken: Puddingschnecken

Als ich nach meinem Urlaub ein Stück früher als vorgesehen zurück auf Arbeit kam, erwarteten mich ein Blumenstrauß und einige Geburtstagsglückwünsche. In der Wärme nicht die genialste Idee, aber die Geste zählt ja schließlich. Ich habe keine Ahnung, wie die rausbekommen haben, dass ich Geburtstag habe. Auf jeden Fall war ich nun zum Backen verpflichtet, ist bei uns so ne Gewohnheit.
Ich habe also überlegt, was alle mögen könnten, was nicht in den Kühlschrank muss, wie schon erwähnt, es ist warm und es sollte auch noch schön aussehen, also nix mit schnödem Rührteig in Kastenform. Also Puddingschnecken, die mag jeder, kein Obst, keine Nüsse, Rosinen lass ich weg, dann ist es allergiefrei und ich mach davon nen Kuchen.
Das Ergebnis ist eine Katastrophe, der Hefeteig war ziemlich flüssig, das Mehl aber komplett aufgebraucht. Dann fehlte auch noch ein zweites Päckchen Puddingpulver und ich hab Schokopudding aus Stärke, Milch und Schokolade machen müssen. Die Schnecken gingen nicht heil aufs Blech und darum ist er optisch einfach schrecklich geworden. Geschmeckt hat er trotzdem total lecker und war am Abend bis auf ein Anstandsstück für meinen Magen alle. Vor allem der Schokopudding war super.

Pudding-Schnecken-Kuchen