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14. Mai 2018

Manner Knuspino

Neben Oreo zählt Manner wohl zu den bekanntesten und beliebtesten veganen Süßigkeiten aus dem Supermarkt. Und natürlich, auch ich liebe Manner-Waffeln und hab mich darum sehr gefreut im Testteam um die neuen Packungen zu sein. Diese hören auf den Namen Knuspino und sind in die Sorten Vanille, Schokolade und Haselnuss erhältlich. Eine Packung enthält 110 g, das entspricht 12 Stück.


Ein bisschen fühlt man sich an die Waffeln auf Eisbechern erinnert, aber geschmacklich ist die Variante von Manner eindeutig luxuriöser. Die Knusperino sind nur halb so dünn wie die klassichen Schnitten, dafür länger und breiter. Besonders hat es mir die Sorte Haselnuss angetan, die bietet halt den originalen Mannergeschmack. Schoko ist auch ganz lecker, Vanille so lala, für einige meiner Freunde des Favourit, für mich schmecken sie eher langweilig. So findet jeder seinen Favouriten.



12. März 2018

NOA Bohne-Paprika

Mein nächster Text ist wieder vegan und zwar ein Brotaufstrich von NOA. Oder auch ein Dip, wer das lieber mag. Neben dem getesteten gibt es noch Linse-Curry, Weiße Bohne-Tomate und Hummus. Alle Sorten sind vegan, gluten- und gentechnikfrei.


Ich habe die Sorte Bohne-Paprika gewählt, klang für mich ansprechend, und erst nach dem Kauf festgestellt, dass zudem Quinoa enthalten ist. Quinoa ist nicht gerade meine Lieblingszutat, aber was soll's, testen wir's. Enthalten sind 12% Kidneybohnen, 27% Paprikapüree, Wasser, Rapsöl, 5% Tomatenmark, 3% Quinoa, Zucker, Salz, Sonnenblumenkerne, Gewürze und Zitronensäure.


Optisch mag ich den Aufstrich sehr, schön rot. Der Quinoa stört mich, wie ich schon befürchtete, kommt mir weit mehr als die 3% vor, ansonsten wirklich sehr lecker und schön würzig. Von der Konsistenz her ist er ein Stückchen flüssiger als die sonst getesteten Aufstriche, ein bisschen wie ein Salat. Auf dem Brot okay, als Dip zu Karotten echt toll, dafür würde ich ihn vielleicht auch wieder kaufen.

100 g enthalten 186 kcal (11,9% Fett, 13,1% Kohlenhydrate und 4,3% Protein).

23. Februar 2018

Müsliglück Lovely Porridge

Über Brand you Love erreichte mich ein Testpaket mit einem Porridge von Müsliglück. Die Müslis der Marke hab ich euch schon vorgestellt und gönn mir nach wie vor gern mal eine Packung, wenn ich sie zum Sonderpreis im Kaufland entdecke. Ich hab mich also sehr gefreut im Testteam zu sein. Lovely Porridge heißt das Testprodukt, ein Bio-Porridge mit Himbeeren. Und den Geschmack von frischen Himbeeren mag ich ja sehr sehr gern.

Beim Auspacken war ich ein bisschen enttäuscht, was von außen noch ganz nett aussieht, ist dann eine Tüte mit rosa Mehl, sonderlich ansprechend sieht das für mich nicht aus und ich esse gern Overnight-Porridge, Chiapudding und co., all das schleimige Zeugs, was mir ganz sicher keiner wegessen mag, was aber herrlich warm oder kalt und wunderbar süß ist. Das hier aber sieht nach Trinkmilchpulver mit Haferschrot aus. Während die Müslis also gerade durch ihre Optik punkten, ist dies beim Porridge so gar nicht der Fall.
Bei der Zubereitung hab ich dann schon erste Probleme, das Porridge klumpt leicht, wenn ich Flüssigkeit nachgieße, verbindet diese sich auch nicht durch Rühren, sondern nur durch Warten. Irgendwie ist immer noch Flüssigkeit plus Brei da oder ich hab nen sehr dickflüssigen Brei. Die optimale Konsistenz habe ich noch nicht gefunden. Farblich ist der Brei dezent rosa, geschmacklich finde ich ihn eher flach. Das Himbeeraroma tritt kaum hervor, vor allem ist mir das Porridge aber nicht süß genug. Nach dem versprochenem Sommer schmeckt das Ganze nicht.

so schaut der Packungsinhalt aus
beim Einweichen
Ich freu mich, wenn die Packung endlich alle ist und werde auch in Zukunft lieber zarte Haferflcoken einweichen und meine getrockneten Früchte in sichtbarer Größe hinein geben.


Apropos getrocknete Früchte, da war ja noch was. Eine Packung getrocknete Cranberries von Seeberger lag nämlich auch noch im Paket. Und an denen hab ich auch überhaupt nix zu kritisieren. Getrocknete Cranberries gehen ohnehin immer, vor allem als Snack auf die Hand, diese sind sehr schön groß, gleichzeitig süß und sauer, einfach lecker.



#seeberger #müsliglück

22. Juni 2017

Holo Spirelli - Pasta di lenti

Aus dem Biomarkt hab ich die Spirelli von Holo mitgebracht bekommen. Warum stelle ich hier jetzt Nudeln vor, fragt ihr euch vielleicht. Das Besondere an diesen ist, dass sie aus Beluga-Linsen hergestellt sind. Dadurch haben sie auch eine sehr schöne schwarze Farbe. Nach dem Kochen ist diese violett-grau, also eine nette optische Abwechslung. Dass die Spirelli nur 4 Minuten gekocht werden müssen bis sie al dente sind, empfinde ich als weiteren Pluspunkt. Eine kulinarische Überraschung sind sie aber nie. Irgendwie schmecken sie ziemlich genau wie normale Spirelli. Ohne Soße recht geschmacksneutral, sodass sie den Soßengeschmack gut annehmen.


100 g Spirelli haben 346 kcal, 51,4 g Kohlenhydrate, 1,7 g Fett und nun kommt das große Aha 25,4 g Eiweiß. Gesund und praktisch also. Einzig der Preis macht sie in der täglichen Küche nicht einsetzbar. 

250 g kosten stolze 4,49, es gibt auch welche aus roten Linsen, grünen Linsen, Erbsen oder Kichererbsen für 3,99.


21. Dezember 2016

Vegetar!a Klößchen

Ich hab mal wieder ein Fleischersatzprodukt getestet. Ich glaube, ich hatte es bei Kaufland mitgenommen.
Diesmal handelt es sich um vegetarische Hackklößchen. Die Klößchen sind auf der Basis von Weizenprotein hergestellt. Sie haben eine sehr weiche Konsistenz, viel weicher als die von Garden Gourmet was ich auch mal ganz angenehm fand, in Tomatensoße gekocht zerfallen sie fast selbst zur Bolognese. Geschmacklich sind sie sehr intensiv, von der Würze mit Quorn vergleichbar. Zubereitet werden können sie in der Pfanne, Mikrowelle oder im Ofen.
In der Packung sind 400 g, also 4 Portionen. Die Marke scheint wohl noch neu zu sein, denn die Internetseite funktioniert noch nicht so, wie man sich das wünscht.

Die Zutatenliste ließt sich ganz human, etwas viel Kartoffel vielleicht: Trinkwasser, Weizenprotein, Rapsöl, Zwiebeln, Inulin, Kartoffelfasern, Senf, Bouillon, Kartoffelflocken, modifizierte Stärke, Weizengluten, Kartoffelprotein, Gewürze, Dextrose, Zucker, Ammoniak-Zuckerkulör
Ein Blick auf die Kalorientabelle schockt: 100 g enthalten 320 Kcal, 18 Gramm Fett, 22 Gramm Kohlenhydrate und 16 Gramm Eiweiß. Damit handelt es sich hier um das bisher kalorienreichste Fleischersatz-Produkt im Test und hat dabei noch nicht einmal eine sonderlich gesunde Zusammensetzung, was recht schade ist, denn der Geschmack hat mir zugesagt.

7. November 2016

Take it Veggie Bio Tofu geräuchert

Bei Kaufland gibt es jetzt die Reihe Take it Veggie, die wie hier bezahlbare Veggie-Produkte anbietet. Tofu ist an sich super vielfältig, um ihm Geschmack zu geben, muss man ihn aber am besten erst einlegen, was ich ganz gern mal vergesse. Hier kommt der geräucherte Tofu gerade richtig, da er durch den Buchenholzrauch an sich schon ein tolles Aroma hat. Ich mag geräuchertes Essen total, auch diese Schmelzkäsescheiben mit Räucherrand habe ich als Kind geliebt. Fragt sich, warum es nicht noch viel mehr geräucherte Produkte gibt, also welche ohne Fleisch und Fisch. Falls ihr welche kennt, schreibt mir die gern in die Kommentare.

Der Tofu wird durch das Räuchern immer ein wenig fester, wodurch das Braten auch einfacher wird. Einfach nur aufgeschnitten und aufs Brot gelegt, finde ich ihn aber auch super. Das Aroma findet sich natürlich vor allem in der Außenhaut, weshalb man vielleicht sagen muss, dass die beiden 175g-Stücke hier etwas dicker sind, als die, die man aus dem Biomarkt kennt, aber man hat immer noch genug Haut. Die beiden Stücke sind einzeln abgepackt, für meinen Single-Haushalt ideal, um nicht die ganze Woche nur Tofu zu essen und sie halten sich auch richtig lang, die Packung, die ich gekauft hatte, ist etwa zwei Monate haltbar.

Noch kurz zu den Nährwerten: 164 kcal, 9,5 g Fett, 0,7 g Kohlenhydrate und 18 g Eiweiß. Also auch hier ein gesundes Produkt, die Werte sind mit denen von Lupinen-Fleischersatz zu vergleichen, nur dass das hier weit leckerer ist. Die Packung hab ich übrigens für 1,49 erstanden, eventuell ein Angebotspreis?

die Hälfte ist schon alle :)

5. November 2016

Aronia+

Letztens erreichte mich ein Testpaket mit einem Nahrungsergänzungsmittel namens Aronia+. Enthalten war das Material für einen 14-Tage-Test, also 2 Packungen à 7 Fläschchen. Ein Fläschchen enthält 25 ml Saft, der am besten nach einer Mahlzeit getrunken werden soll.
Der Aroniasaft soll das Immunsystem stärken. Dazu wurde er mit den Mineralien Zink (hier enthält eine Ampulle nur etwas unter der Hälfte der empfohlenen Menge) und Selen angereichert und enthält Vitamin B1,2,6, D3, Niacin und Pantothensäure.

Vom Geschmack her finde ich den Saft super, herb-fruchtig, wie eine Mischung aus Cranberrys und schwarzen Johannisbeeren. In so einer Ampulle sind aber nur zwei Schluck drin, was dazu führt, dass ich auch gern länger an dem Fläschchen nuckele, mich über das adstringierende Mundgefühl und die violette Zunge freue. Wer all das nicht mag, soll den Geschmack auch mildern können, indem er den Saft einfach in 200 ml Leitungswasser gibt. Nicht so toll finde ich, dass gleich die zweite Zutat auf der Liste nach Aroniasaft Zucker ist. Ganze 4 Gramm davon sind in einem so winzigen Fläschchen. Braucht es die, damit die Herbe gemildert wird? Ich schreibe den Text jetzt absichtlich nach Ende der Testphase, meine herbstliche Erkältung kündigt sich an, Schnupfen, Kopfschmerzen, da übliche Programm. Die erste Woche habe ich mich tatsächlich etwas fitter gefühlt, hatte mehr Lust auf Sport und die Arbeit nervte mich weniger. Vielleicht ein wenig der Placebo-Effekt? Wenn jeder um einen hustet und schnieft, ist jedenfalls auch Aronia machtlos.


Aronia ist gerade sehr angesagt, weil, so klärt auch eine beigelegte Broschüre auf, neben den primären (Vitamin A, B2, C, K, Folsäure) besonders viele sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe (Phytamine) enthalten sind. Diese greifen präventiv in den Stoffwechsel des Menschen ein. Besonders Flavonoide und Phenolcarbonsäuren sind bei der Aronia von Bedeutung. So schützt Aronia vor oxidativem Stress und fängt freie Radikale, wodurch Krankheiten, die im Zusammenhang mit dem Alterungsprozess des Körpers stehen (z.B. Krebs), positiv beeinflusst werden können. Aber auch auf Zivilisationskrankheiten, die sich auf Entzündungen zurückführen lassen (Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Gelenkerkrankungen), wird ein positiver Einfluss ausgeübt, da die Bildung des Botenstoffes Leukotriene gehemmt wird. Ich muss zugeben, der Text in der Broschüre erschlägt einen ein wenig, gefühlt ist Aronia gegen jede Krankheit super.

Auch im Glas ähnelt er dem Saft der schwarzen Johannisbeere
Die Gummibärchen waren auch noch dabei, hab ich aber noch gar nicht probiert

27. Oktober 2016

alberts Lupinen Schnitzel

Nachdem Soja und Weizen als Fleischersatz nicht wirklich taugen, allenfalls nett sind, aber eben geschmacklich und/oder in der Konsistenz ganz andere Produkte, habe ich in den Reformhausheften immer wieder von Lupinenprodukten gelesen und auf meinen inneren Merkzettel gesetzt, dass ich diese bei der nächsten Gelegenheit testen sollte. Als ich gestern nicht so recht wusste, was ich essen sollte, entdeckte ich bei Globus die Lupinenschnitzel zum Angebotspreis. Sie sind vegan und tragen ein Biosiegel.
Süßlupinen, die die Basis der Schnitzel darstellen, sind Lippenblüter, also Verwandte der Bohnen. Ihre Beliebtheit erfahren sie gerade, weil sie anders als Soja sehr einfach in Deutschland kultivierbar und sogar ursprünglich hier heimisch sind.



Die Schnitzel sind vakuumeingeschweißt, vom optischen her nun nicht mein Favorit unter den Fleischersatzprodukten. Sie sollen wie üblich lediglich in der Pfanne angebraten werden. Danach sind sie optisch schon etwas ansehnlicher.
Und wie schmeckt's? Gewöhnungsbedürftig würde ich sagen, dieser typische Fleischersatzgeschmack fehlt komplett, stattdessen eine dezente Süße und eher sanfte Würze. Vor allem aber sind sie sehr trocken, von der Konsistenz nicht wie Fleisch, sondern eine einheitliche faserlose Masse. Die Schnitzel sind sehr fest, ein Fleischmesser macht sich gut zum Schneiden.


Zutaten: 40 % gekochte Süßlupinensamen, Wasser, Weizeneiweiß, Sonnenblumenöl, Semmelbrösel (Weizenmehl, Hefe, Salz), Lupinenwürze (Wasser, Süßlupinensamen, Meersalz), Weizenstärke, Gemüse (Zwiebeln, Pastinaken, Karotten), Meersalz, Stärke, Gewürze (u.a. Koriander), Reissirup, Steinpilzpulver und Kräuter. Das Produkt sei eine zuckerarme, proteinreiche Ballaststoffquelle meint purvegan.
100 g kommen auf 238 kcal, 10,1 g Fett, wovon reichlich mehrfach ungesättigte Säuren sind, 12 g Kohlenhydrate (2 g Zucker) und 21,7 g Eiweiß. Dies ist ein gesundes Verhältnis, wenn man sich sonst gesund ernährt.

Ich glaube dennoch, dass Lupinenprodukte nun nicht regelmäßig auf meinen Teller kommen werden, ich mag die Süße nicht sonderlich, auch wenn man sich daran gewöhnt und es beim letzten Bissen kaum noch merkt. Vor allem aber stört mich die Trockenheit.

24. Oktober 2016

Dumplings

Bei dem Wetter derzeit bin ich irgendwie wenig aktiv, dafür komme ich endlich mal dazu den ein oder anderen Film, der schon länger auf meiner Wunschliste steht, zu schauen. Und weil ich so viel Zeit hatte, hab ich passend dazu am Abend Dumplings für mich zubereitet.
Das geht eigentlich ganz einfach, der Teig besteht nur aus 100 g Mehl, 65 ml heißem Wasser und einem halben Teelöffel Salz. Nach dem Kneten muss er eine halbe Stunde ruhen. In der Zeit habe ich schon mal eien Füllung aus Gemüse und Sojasoße zusammen gerührt. Da man das Gemüse möglichst klein schneiden sollte, dauert das auch seine Zeit. 
Der Teig wird anschließend in 12 Teile geteilt, jedes muss möglichst dünn ausgerollt werden, einen Teelöffel Füllung drauf und zusammenklappen. Anschließend werden die Dumplings 10 Minuten gedämpft. Bei mir gab es einfach Tomatensoße aus dem Glas dazu, wenn man noch ne Beilage macht, reicht das Rezept auch für zwei Portionen. Eigentlich ein sehr einfacher Rezept, schmeckt lecker, dauert aber ne ganze Weile.

Sorry für das Licht, aber das Kunstlicht am Abend ist einfach nicht das Hellste bei mir

22. Oktober 2016

Like Meat Beef-Free Strips

Manchmal hab ich ja richtig lustig auf etwas Herzhaftes, den Geschmack von Salz und Eiweiß und dann
greife ich ganz gern zu Fleischersatzprodukten. Im Kaufland habe ich letztens eine Marke entdeckt, die sich Like Meat nennt. Erst wollte ich die Beef-Free Strips gar nicht mitnehmen, da Rind von allen Nutztieren wohl das letzte wäre, was ich wählen würde, diese derbe, zähe Konsistenz mochte ich schon nicht, als ich ab und an mal Fleisch gegessen habe und dann der Geruch bei der Zubereitung. Irgendwie hab ich sie dann aber doch in den Einkaufskorb gelegt. Die Packung enthält 175 g fertig geschnittene Gemüse-Filetstreifen. Diese sind vegan, laktose- und glutenfrei, frei von Gentechnik, von Natur aus proteinreich und als Eisenquelle ausgezeichnet.


Zum Glück schmecken die Streifen gar nicht nach Rind. Ehrlich gesagt erinnern sie mich eher an Thunfischfilets. Ich hab sie nicht wie angegeben gebraten, sondern einfach im Gemüseauflauf mitgebacken und da wurden sie butterzart. Der Geschmack ist kräftig würzig, aber vornehmlich eben wie Fleischersatzprodukte schmecken. Neben Quorn bisher das Produkt, was mich am ehesten überzeugt hat.
Was ist nun drin? Trinkwasser, Erbsenprotein, Gemüse (Erbsen, Möhren, Zwiebelkonzentrat), Kartoffelstärke, Sonnenblumenöl, natürliches Aroma, Salz, Aroma, Essig, Gewürze (Koriander, Pfeffer, Ingwer, Muskatblüte, Nelken, Kardamom, Chili) und Lorbeer. Klingt sehr gesund, toll auch, dass es ein Produkt mal ohne Soja ist. Von Erbsenproteinfleisch hatte ich bisher nichts gehört, kenne Erbsenprotein auch nur aus dem Fitnessbereich. 100 g kommen auf 161 kcal bei 4 % Fett, 7,7 % Kohlenhydraten und 20 g Eiweiß. Der Eisengehalt liegt bei 3,4 mg.


Ich würde das Produkt jederzeit weiterempfehlen, eine leckere und gesunde Bereicherung des Speiseplans.

9. Oktober 2016

Sante Sofort Glättende Augencreme

Über die freundin Trend Lounge habe ich die Möglichkeit erhalten die Sofort Glättende Augencreme von Sante zu testen. Ich kenne Werbung der Firma und habe die Produkte auch schon bei Müller gesehen, aber noch nie ein Produkt von ihnen probiert. Mein Testpaket enthielt eine Ausgabe der Zeitschrift Freundin, zwei Heftchen über Sante-Produkte generell und über die Augencreme speziell und das Produkt in Originalgröße (15 ml).

Geworben wird mit "Natural Lifting Power - glättet Mimikfältchen sofort spürbar und sichtbar". Die Creme soll sofort Zeichen von Müdigkeit mindern und die Augenpartie erstrahlen lassen.
Sante stellt Produkte in zertifizierter Naturkosmetik-Qualität her. Das heißt, dass die Creme frei ist von Silikonen, Parabenen, synthetischen Farb-, Duft- und Konservierungsstoffen und Rohstoffen auf Mineralölbasis. Die Augencreme ist vegan, bio und nicht in Tierversuchen getestet. Zudem unterstützt die Firma Fair-Trade-Projekte.

Die Creme ist in einem Umkarton verpackt und dann in einem kleinen Pumpspender. Die dominanten Farben sind weiß und flieder. Der Karton ist noch etwas verspielter mit rosa floralem Hintergrund. Der Pumper ist dezenter gehalten, einfach weiß mit einem fliederfarbenem und einem grauen Streifen. Der oberste Abschnitt lässt sich drehen, sodass die Creme wieder luftdicht verschlossen ist, was ich prinzipiell sehr praktisch finde. Schade nur, dass die Creme in der Düse dennoch sehr schnell eintrocknet, wenn ich sie nur einmal am Tag nutze, habe ich immer so einen festeren Knuppel eingetrockneter Creme mit auf dem Handrücken.




Die Creme riecht neutral, ist nicht zu flüssig, lässt sich gut verteilen und zieht schnell ein. Ich tupfe sie immer gleich mit zwischen die Augenbrauen und von da Richtung Stirn, weil einmal Pumpen einfach eine zu große Portion Creme ist, wie man im Swatch oben sieht. Ich habe sie gut vertragen, keine Pickel und keine Reizungen wie ich sie oft bei sehr reichhaltigen Cremes habe. Spüren kann ich auf der Haut direkt nach dem Auftragen gar nichts, fühlt sich nicht sonderlich aufsaugend an wie bei einer Feuchtigkeitscreme und auch nicht weich und glatt wie bei Hyaluron, sondern einfach normal eben, wie ohne Creme halt.

Die Creme verspricht einen Glow Effekt, sie ist also nicht weiß, sondern eher im Ton eines Highlighters. Für mein Make-Up ist der Glow-Effekt zu schwach, da ist mein Highlighter, den ich nach der Foundation benutze, deutlich strahlender.
Die glättende Wirkung soll durch einen Teekomplex aus Grünem (mineralisierend), Weißen (antioxidativ) und Roibusch-Tee (für jugendliche Geschmeidigkeit) sowie Parakresse erzielt werden. Parakresse enthält Spilanthol, welches die Gesichtsmuskeln entspannt und das Kollagennetz der Haut unterstützt.

In der Anleitung zum Test werde ich im Übrigen auch nach der Meinung meiner Mittester gefragt, was mich etwas irritiert, weil doch nur ein Spender im Paket war. Auch wenn es ein Pumpspender ist, bin ich die einzige, die es unhygienisch findet, sich die Augencreme mit jemanden zu teilen, mit dem ich mir nicht regelmäßig das Bett teile? Gebe es diese Person, könnte man den Mittest allerdings problemlos machen, denn immerhin ist die Creme unisex.

Abschließend habe ich den Fototest gemacht. Dafür habe ich die Creme über mein leichtes Tagesmakeup aufgetragen und zwar nur unter dem rechten Auge und dann mit den Augen gelächelt. Wenn man genau hinschaut, sieht man einen minimalen Unterschied im inneren Bereich. Der Effekt ist mir aber zu schwach um das Werbeversprechen als erfüllt zu betrachten.



27. Juli 2016

Rapunzel Choco Amarantini



Zum Geburtstag habe ich die Choco-Amarantini von Rapunzel bekommen. Allein der Name gefällt mir schon echt gut, obwohl er etwas irreführend ist, denn es handelt sich um eine Art Bio-Choco-Crossie und um nichts Amarettiniartiges. Also 60 % Zartbitterschoki und 40 % gepuffter Amaranth. Durch den gepufften Amaranth schmeckt das Ganze zunächst gewohnt muffig und pappig, durch die Zartbitterschoki aber wieder genießbar, ich mag die kleinen Knusperstückchen ganz gern statt Kekse zum Kaffee am Nachmittag.


13. Juli 2016

Hafervoll Raw Kakao Riegel

Bei Globus habe ich den Hafervoll Raw Kakao Riegel entdeckt. Es handelt sich um einen Fruchtriegel von 35 g. Die Verpackung ist an einer jungen Käuferschicht orientiert, auf der Rückseite finden sich sogar Hashtags (#Raw #Naturbursche #Hafervoll). Er ist in braune Folie gepackt und ein kleines weiße Monster auf der Vorderseite gibt die Hauptbestandteile Fruits, Oats und Nuts bekannt, konkret sind das Datteln, Agavendicksaft, Cashewnüsse, Mandeln, Haferflocken, Kakao, Kakaostückchen und Banane. Der Riegel ist vegan, bio und ohne Zusatz von Zucker oder anderen Zusatzstoffen. Die Konsistenz ähnelt der von halbweicher Schokolade. Der Geschmack ist schön schokoladig und nicht so süß wie bei anderen Früchteriegeln, weil ja mehr Nuss und Getreide drin ist und nicht nur pürierte Trockenfrucht. Als kleiner Snack zwischendurch hat er mir super geschmeckt, der Kakaogeschmack hat die Schokolust gestillt, für mich wie eine Vollkornpraline.




6. April 2016

Goldman Nahrungsergänzung

Ich hatte mich für den Produkttest von Goldman für Nahrungsergänzung beworben. Von Amazon bekam ich vor dem Urlaub ein Paket mit zwei Schraubgefäßen aus Kunststoff, schön leicht waren sie und einen breiten Eingriff hatten beide. Darin waren zum einen Hyaluronkapseln, zum anderen Vitamin K2. Von beiden Stoffen wusste ich recht wenig, nur dass sie gut für die Gelenke sein sollen und da ich ja ab und an unter geschwollenen, schmerzhaften Fingern leide, waren die Kapseln einen Versuch wert. Was genau ich da zu mir nehme, habe ich mir mittels Wikipedia und co erst mal angelesen.


Die Hyaluronsäure kam in einem Gefäß mit 150 Kapseln à 200 mg Inhaltsstoff. Die Kapseln haben gewohnte Tablettengröße. Am besten gefallen hat mir, dass die Hyaluronsäure rein vegan ist und nicht wie andere Produkte aus Hahnenkamm hergestellt wird. Dadurch müssen nicht nur weniger Tiere leider, das Allergierisiko für den Konsumenten sinkt auch. Für Schwangere und Stillende ist das Produkt dennoch nicht geeignet. Nach drei Wochen empfinde ich meine Haut an den Oberschenkeln als sehr viel glatter. Erst hatte ich überlegt, ob ich eine andere Bodylotion benutzt habe oder mich gesünder ernährt, erst dann fielen mir die Kapseln wieder ein. Für einen Einfluss auf die Gelenke muss man die Kapseln wohl noch länger nehmen, ich hatte in diesem Bereich in den letzten Wochen keine Beschwerden, kann dies jedoch nicht eindeutig auf die Kapseln zurück führen.

Vom Vitamin K2 sind 360 Kapseln à 200 µg Inhaltsstoff enthalten. Die Kapseln haben ungefähr die gleiche Größe. Vitamin K2 ist in Verdacht sich positiv auf das Herzkreislaufsystem und auf den Gelenkapparat auszuwirken, ein wissenschaftlicher Beleg steht aber noch aus, klingt alles ein wenig dubios, nichts Genaues weiß man. Der Körper kann Vitamin K2 durch die Darmbakterien selbst synthetisieren, zudem ist das Vitamin in Ei und Butter (falls man nicht Veganer ist), Blumenkohl, Brokkoli, Karotten, Spinat u.a. enthalten. Ob ein Mangel an diesem Vitamin möglich ist, vermag ich nicht zu sagen, ich zweifle bei meiner Ernährung aber ein wenig, dass es mir daran mangeln soll. In den drei Wochen, in denen ich das Nahrungsergänzungsmittel genommen habe, habe ich zumindest keinen gesundheitlichen Effekt feststellen können, wie gesagt, ich hatte keine Schmerzen, aber war dies nun Zufall oder auf einen der beiden Stoffe zurück zu führen?

4. März 2016

Allos Hof Roastie

Die Zufriedenheits-Aktionen von Allos, die einem eine Geld-zurück-Garantie versprechen finde ich prinzipiell super. Manche Bio-Produkte schmecken zwar echt lecker, andere sind ihr Geld aber auf keinen Fall wert. Was zutrifft, da kann man sich bei Allos ab und an mal ohne Risiko selbst überzeugen.
Aktuell gibt es ein Müsli namens Hof Roastie mit Aktionssticker. Die Verkäuferin im Bioladen war auch ganz begeistert und hat beim Kauf gleich für die völlig neue Aktion geworben und ich hab mich dezent interessiert gezeigt und mal davon abgesehen sie aufzuklären, dass es früher schon ähnliche Aktionen gab, für die ich die Produkte in eben ihrem Laden erworben habe.
Hof Roastie wirbt also damit 30 % weniger Zucker als herkömmliche Crunchys zu enthalten und dank schonender Röstung extra knusprig zu sein. Das Müsli gibt es in 6 Sorten: Cashew & Vanille, Cranberry & Kürbiskern, Schokolade, Wildbeere, Aronia & Chia und Apfel & Zimt. Ich habe mich dafür entschieden Aronia & Chia zu testen. Chia klingt für mich ansprechend und eventuell spricht mich die schöne violette Verpackung auch mehr an, als die anderen.
Ein Blick auf die Inhaltsstoffe zeigt, dass trotz weniger Zucker nun auch nicht so wenig Kalorien in dem Müsli sind. Aronia & Chia ist da noch eine der kalorienärmeren Sorten, aber schlägt mit 416 kcal pro 100 g doch ganz schön zu. 12,1 g Zucker halte ich zudem auch noch für zu viel, vor allem für ein Biomüsli.


Beim ersten Mal probiere ich das Müsli so, wie ich mein Müsli normal essen, heißes Wasser und nen halben Apfel dazu, kurz warten und voila. Knuspermüsli ist das nicht, hier haften kaum mal zwei Flocken aneinander, wie man auf dem Foto sieht fehlen die üblichen crunchy Brocken komplett. Ich esse mein Müsli brav, aber nen Mehrwert zu Haferflocken mit Nüssen oder kleingeschnittenem Trockenobst kann ich nicht feststellen.
Das nächste Mal probiere ich es mit Joghurt, eleminiere das Vegane des Müslis, das ist ok, vor allem, wenn die Körner noch nicht vermengt sind. Dann mal ich das leicht nachschleimende Gefühl der Chiakörner auf der Zunge. Die Sonnenblumenkerne im Müsli sind mir hingegen eindeutig zu viel und der Geschmack der Aronia-Beere könnte auch deutlicher hervortreten, auch optisch merkt man die Aronia nur an der leichten Rotfärbung der Körner.
Nochmal kaufen würde ich das Müsli nicht, dafür ist das Preis-Leistungsverhältnis zu schlecht. Vor allem sollte sich das Müsli nicht Knuspermüsli nennen, wenn meine Mum Knuspermüsli macht ist das um Welten besser und enthält auch nicht mehr Zucker, im Gegenteil. Für Sonnenblumenkern-Fans vielleicht einen Blick wert.

25. Februar 2016

Bio Primo Tee Sweet Schoko

Heute war ich noch mal bei Müller und da er gerade reduziert war, habe ich den Sweet Schoko Chai von Bio Primo eingepackt. In meinem Schrank befinden sich schon die Sorten Vanilla und Sweet Chai, die beide relativ lecker sind. Der Tee enthält 58 % Kakaoschalen, Süßholzwurzel, 15 % Zimt, 5 % Rooibos, Fenchel, Anis, Vanillepulver und Johannisbrot.

Die Packung ist in einem Gelb-Braun-Ton gehalten, darauf die übliche Tasse, ein paar Kakaofrüchte und -bohnen, Zimtstangen und der obligatorische Zweig. In der Packung befinden sich 20 in braunen Tütchen verpackte Beutel.

Wie üblich ist der Tee bio und wie das für einen Tee üblich ist zudem vegan.

Er schmeckt wie man es von einem Schoko-Chai erwartet, hauptsächlich nach Kakao, sehr dezent nach Gewürzen und den Rooibos schmeckt man zum Glück gar nicht raus. Wie üblich könnte er gern mehr Gewürze vertragen und da er die Produktbezeichnung süß trägt, wäre auch mehr natürliche Süße nicht schlecht. Aber all das ist meckern auf hohem Niveau, ich schmecke keinen Unterschied zum Schoko-Chai von Yogi, für den man mal eben das dreifache bezahlt.

An der Kasse konnte man noch eine Probe Ovomaltine mitnehmen, darin sind ein Beutel mit 18 g Getränkepulver und 20 g Schokoaufstrich. Den Schokoaufstrich hatte ich schon mal, die crunchy Stücke finde ich mal ganz angenehm als Abwechslung zu den üblichen Nutella-Cremes. Das Pulver hatte ich noch nicht, mal sehen, ob das anders als der übliche Kakao schmeckt.


Im DM gab es an der Kasse dann noch Proben mit einem einzelnen Reinigungstuch Demak up Cotton Science Expert. Ganz schön viel Verpackung für eine einzelne Gesichtsreinigung.