16. März 2015

Schogetten Black & White

Wie ihr nun schon wisst, ich bin ein Schogetten-Fan. Dieses Jahr ganz neu ist die Sorte Black & White. Klingt erst mal langweilig. Auf der Verpackung, übrigens in schwarz, sind jedoch Kekse abgebildet, die in ihrer Optik sofort an Oreos denken lassen, nur dass diese hier von Ludwig Schokolade, dem Konzern, zu dem Schogetten, Trumpf, Edle Tropfen, Mauxion, aber auch Fritt stammen. Also wieder ein Milka Oreo-Nachahmer? Mit Nichten, die Kekskrümel in der Vanillecreme sind relativ klein gekrümelt, sodass der Schokolade der Crunch fehlt, der Kakaogeschmeck ist da, sodass mehr eine homogene Einheit entsteht. Die Schokolade enthält auch gerade mal 2 % Kakaokeks, die Milka hat da ganze 10 % mehr.
Mit einer Keksschokolade hat das ganze wenig zu tun, das ist eine Cremefüllung zwischen Schokolade. Nette Erweiterung der Produktpalette, aber das Bild ist doch sehr irreführend.

11. März 2015

Cashew Erdnuss Mix

Vor einigen Wochen habe ich beim Einkauf im Ecenter einen Knabbersnack mitgebracht. Jetzt fragt ihr euch vielleicht, warum ich dann erst heute darüber schreibe, aber ich gehöre nicht zu den Leuten, die ein neues Produkt kaufen und dann noch am gleichen Tag aufreißen. Bei mir liegt das meiste mindestens erst mal eine Woche im Küchenschrank bis ich mich irgendwann erinnere, dass ich es gekauft habe.
Also gestern brauchte ich, was zu knabbern. Cashew Erdnuss Mix aufgemacht. Und geröstete, gesalzene Nüsschen erwartet, so steht es ja auf der Packung. Außerdem steht da aber auch noch "mit Honig". Erdnüsse und Honig? Die Kombie konnte ich mir beim Kauf schon schlecht vorstellen, ein Grund mehr zum Testkauf.

Als erstes fiel mir auf, dass in der Packung doch mehr Cashewnüsse als erwartet sind, gefühlt wirklich mehr als Erdnüsse. Da Cashews ja deutlich preisintensiver sind als Erdnüsse hatte ich das nicht erwartet. Geschmacklich erinnern mich die Nüsse an gebrannte Nüsse vom Weihnachtsmarkt, wenn ich sie nicht sofort auf dem Markt aufesse. Also nicht warm und nicht ganz so knackig wie die frischen, aber trotzdem super lecker. Ein bisschen wie Mr.Tom-Riegel nur durch das Salz einnfach besser. Im Snackregal stehen die eindeutig völlig falsch, wenn das keine Süßigkeit ist, weiß ich ja nicht.
Zu einem Drittel bestehen sie aus Fett, zu einem Drittel aus Zucker. Nicht gerade gesund, aber ich hab sie sicher dennoch nicht zum letzten Mal gekauft.

18. Februar 2015

Milka Tender

Kennt ihr das auch, Produkte die ihr beziehungsweise eure Eltern Anfang der 90er wie die Irren gekauft habt, von denen ihr jetzt aber nie auf die Idee kommen würdet, sie in den Einkaufswagen zu packen. Damals waren sie neu, heute wissen wir, wie ungesund und überteuert sie sind. Wir sparen uns den Zucker-Fett-Mix udn würdigen nicht mal die Noname-Variante eines Blickes. Das waren so Sachen wie Bifi, Dani Sahne, Fritt, Maoam, Yes-Törtchen und eben auch Milka Tender. Letzteres landete dank Angebot und Nostalgie jetzt doch mal wieder auf dem Kassenband.
Milka Tender Milch ist eine Biskuitrolle im Miniformat, umhüllt von Milkaschokolade, gefüllt mit Milchcreme. Ich kann mich nicht erinnern, ob der Unterschied zwischen Produkt und Produktbild schon immer so extrem war, aber wo ist sie denn, die Milchcreme? Irgendwie ist der Teig ein wenig feucht an den Stellen, an denen er aufeinander trifft, aber Milchcreme ist da keine. Das Ganze schmeckt erwartet süß, durch das Biskuit auch ein wenig luftig, aber eben sehr nach Fertigprodukt und wenig nach Kuchen. Wenn ich jetzt wieder 15 Jahre keins von den kleinen Röllchen kaufe, werd ich es sicher nicht bereuen.


17. Juli 2014

Milka Chips Ahoy

Es gibt wieder eine neue Milka-Sorte und zu meiner großen Sorte ist es eine mit Keksstückchen. Chips Ahoy sind in den USA sehr populäre Choco Cookies, gefühlt hat sie jeder schon mal in einem Auslandsurlaub gegessen, was mich ein wenig wundert. Ich bin im Ausland noch nie auf die Idee gekommen, mir etwas anderes als landestypische Lebensmittel zu kaufen.
Die Cookiestückchen befinden sich in einer Kakaocreme, das ganze wird von der üblichen Milka-Vollmilchschokolade umschlossen. Die Keksstückchen sind dabei ähnlich groß wie bei der Milka Oreo 100 g-Tafel, also eine angenehme Größe, obwohl Milka ja schon mit der 300g-Tafel gezeigt hat, es geht auch größer und damit noch leckerer. Optisch fallen sie aber weit weniger auf, ein gebräunter Keks in Kakaocreme ist einfach besser getarnt als der kakaoschwarze Oreo in seiner Milchcreme. Durch die Kakaocreme schmeckt die Tafel eventuell noch ein wenig süßer als die Oreo-Variante, also ab in den Kühlschrank damit für den optimalen Genuss. Haptisch spürt die Zunge keinen Unterschied zwischen den beiden Sorten. Die Creme wird weggelutscht und die Kekskrümel abschließend geknuspert. Ich bin zufrieden, kann wieder gekauft werden.

27. Juni 2014

Hip Hip Hooray

Zum Geburtstag muss es Kuchen geben. Und weil es sonst keiner macht, hab ich ihn mir selbst gebacken und mein Besuch hatte das Glück und hat auch welchen abbekommen. Dieses Jahr habe ich erstmalig Maulbeeren für mich entdeckt. So extrem süß finde ich sie nicht, sie erinnern mich ein wenig an Brombeeren und von Brombeeren bin ich ja ein echter Fan.
Also schnell meinen Lieblingsschokokuchen gebacken, schmeckt genial und man hat alles dafür sowieso im Haus und muss nicht erst Eier holen gehen und ne Packung Milch aufreißen, die dann im Kühlschrank vor sich hinsauert. Ricotta mit den Beeren verrührt und ab in den Kühlschrank mit der Torte. Drei Stunden später genießen und freuen.


20. Juni 2014

Lindt - Hello my name is

Durch die Schichtarbeit komme ich leider kaum noch zum Verfassen der Artikel. Das fehlende Internet in meiner ersten eigenen Wohnung tut sein Übriges. Nun habe ich mal eine Woche Urlaub, den ich in meinem Heimatstädtchen verbringe. Natürlich war ich auch einkaufen, unter anderem im ortsansässigen Edeka. Eigentlich wollte ich nur Gemüse fürs Mittag, zurück kam ich zudem mit vier Packungen Lindt-Schokolade. Die Hello-My-Name-Is-Serie hat mich schon immer angelächelt und zu jedem Geburtstag hatte ich gehofft ein Produkt aus der Serie zu bekommen, was aber nie der Fall war. Für den Schleuderpreis von 49 Cent MUSSTE ich nun einfach zugreifen. Ins Körbchen kamen folgende Sorten:



Peanut Butter: Wanna go nuts with me? Hier handelt es sich um einzeln abgepackte Vollmilchschokoladen-Kugeln mit einer Füllung aus Erdnussbutter. Für die unverbindliche Preisempfehlung von 3,40 erhält man 120g. Die Schokolade ist relativ süß, darauf war ich aus diversen Testberichten schon vorbereitet, auch vermisste ich ein wenig den göttlichen Schmelz, den ich von Lindt-Schoki sonst kenne. Die Füllung entschädigt aber locker dafür. Hier wurde nicht gespart. Wunderbar salzig-cremige, ja, Erdnussbutter halt. Der Gegensatz zwischen süß und salzig gefällt mir hier gut, eine nette Abwechslung im Schokoregal.



Apple Crumble: Get ready to grumble!
Als 100-g-Tafel UVP 2,20 Euro. Hier muss ich auch die Aufmachung im Inneren mal loben. 10 Stückchen mit hübschen Bildchen, umschlossen von lindgrüner Alufolie, die Pappschachtel lässt sich wieder verschließen und informiert im Inneren über weitere Sorten.
Auch hier ist die Schokolade ein wenig süß geraten. Gefüllt ist sie mit einer Apfelcreme, in der sich Gebäckstückchen befinden. Die Creme mit den Keksstücken mag ich, damit hat man mich auch recht einfach. Zudem beiße ich aber auf etwas herum, was weder eindeutig knusprig noch cremig ist - getrocknete Äpfel. Von denen ist weder in der Beschreibung noch der Zutatenliste etwas zu lesen. Hab ich mir die bei meinem Probestück eingebildet? Der getrocknete Apfel ist im Geschmack frisch, aber recht künstlich. Die Konsistenz kenne ich ja aus dem Trockenobst, aber als Ministück mit Schokolade nicht meins. Ich hatte zu Ostern bereits Schokolade mit getrockneten Papayastückchen, die mich noch mehr enttäuschte.


Cookies&Creme: I'll make your tummy yummy
Auch hier gab es die 100g-Tafel-Variante. Gefüllt ist die Schokolade hier mit Sahnecreme, in der sich Keksstückchen befinden. Ganz wie meine geliebte Milka-Oreo oder vielleicht sogar noch besser? Auch Ritter Sport bietet Cookie-Schokolade, aber die war auf Arbeit schneller weg als ich zugreifen konnte, sodass ich dazu leider nichts sage kann. Bei der Milka-Variante sind die Keksstückchen kleiner, sonst ist sie ähnlich lecker wie die Milka.

Salted Caramel:
Ein Stick von 39 g mit einer Karamell-Füllung und einem Hauch Salz. Wieviel Salz Schokolade braucht, ist bekanntlich Streitfrage. Bei mir handelt es sich um den ersten gekauften Versuch. Will man nicht den ganzen Riegel mit einem Mal essen, ist das schlecht, durch das flüssige Karamell kann man den angebrochenen Riegel nur stehend aufbewahren. Sonderlich salzig schmeckt er nicht, dafür extrem süß.


13. Juni 2014

Vegan rockt! Und ich habe gebacken

Dann habe ich in meinem Urlaub fleißig gebacken. Inspiration war mir das Buch "Vegan rockt!". Bisher konnte mich veganes Backen nur bedingt begeistern, da mich die ständige Zugabe von Nüssen und Vollkornmehl einfach nervt. Auch bin ich kein Mensch, der sich erst Sojamehl und Tofu kauft, wenn er genauso ein Ei und Sahne kaufen könnte. Für mich ist beides gleich umständlich.
In dem Buch ist jedoch explizit beschrieben, wie ich das Sojamehl durch Ei ersetze und da ich lange nichts mit Nüssen hatte, störte mich auch der Nussteig nicht (es gibt aber auch eine Menge Rezepte ohne Nüsse). Die Rezepte tragen alle jugendliche Namen. Ein Bee-my-bee-my-baby-Kuchen ist zum Beispiel eine vegane Bienenstich-Variante.
Ich habe mich zuerst entschieden den Robin Hood & Lady Marzipan zu testen, da ich noch Perzipan hatte, den ich mal wegbacken wollte. Der Kuchen ist durch die Banane schön saftig geworden und durch die groben Walnussstücke hat er auch einen ordentlichen Crunch. Vom Marzipan schmeckte ich wenig, aber die Konstistenz wurde im Laufe der Woche immer besser.

Robin Hood & Lady Marzipan
Anschließend habe ich noch Sweet Rhabarber Romance probiert, schließlich muss es vor Mitte Juni noch einen Rhabarber-Kuchen geben, auch der mit Bananen, diesmal oben auf und nicht im Teig. Hat mich nicht vom Hocker gerissen, aber mal eine andere Variante zum ewigen Pudding-Rhabarber-Kuchen. Hier möchte ich auch anmerken, dass manche Rezepte echt wirr geschrieben sind und in diesem auch nicht klar war, ob die Früchte auf den Teig verteilt werden sollten (was das Bild nahe legte und wofür ich mich letztlich daher entschied) oder in den Teig gerührt würden.

Sweet Rhabarber Romance