Bei NIVEA hatte ich mich für einen Produkttest angemeldet. Diesmal gab es kein In-Dusch-Produkt, sondern Deo zu testen. Neu im Hause Nivea ist das Deo Protect & Care, ein Deo, von dem ich immer gedacht habe, das es dieses längst geben würde. Dieser Release hat mich demnach eher geschockt als gefreut, denn das Neue an dem Deo ist, dass es weder Aluminium(chlorohydrat) (ACH) noch Alkohol enthält. Nun hatte ich angenommen, dass NIVEA grundsätzlich keinen Alkohol enthielte, weil ich mich nicht entsinnen kann, dass die Deos je nach der Rasur gebrannt hätten und dass Aluminium nach dem Medienaufschrei aus sämtlichen Deos verbannt sei und nur noch in Antitranspirants zu finden sei. Ein Blick in meinen Badezimmerschrank verriet mir, dass dies nicht der Fall ist und meine zuletzt gekauften NIVEA-Deos entweder das eine oder das andere enthalten.
Die Packung kommt leider in Blau daher, ich finde die weißen Deodosen einfach schöner. Nun ja, ich mag das NIVEA-Blau ja ohnehin nicht besonders. Es hat den gewohnten Geruch der Creme, allerdings ist dieser nicht zu aufdringlich, sondern angenehm dezent. Zudem hat es ein Wirkversprechen von 48 Stunden, aber da hatte ich bisher mit keinem Deo Probleme.
In meinem Testpaket sind zwei Deo-Sprays und zwei Roll-Ons. Benutzt ihr Roll-Ons? Ich kenne keinen Menschen, der Deo-Roller nicht absolut unhygienisch findet. Zudem gibt es zehn Testgrößen für Frauen und fünf für Männer, denn die neue Deovariante gibt es sowohl in der weiblichen als auch in der männlichen Variate, womit sich mir doch gleich die Frage stellt, warum es nicht je eine Originalgröße für Männer und Frauen gab. In meinem Bekanntenkreis sind deutlich mehr Männer als Frauen und ich habe stets weniger Probleme Testexemplare an den Mann als an die Frau zu bringen.
Sei es drum. Das Deo tut, was es soll und duftet dabei angenehm. Ich bin überzeugt, habe das Deo aber bisher auch nicht vermissen können, weil ich eigentlich glaubte, genau so ein Produkt eh schon zu besitzen.
Lifestyle-Blog zu den Themen Kosmetik und Ernährung: Ich teste Produkte wie Dekorative Kosmetik, Pflege-Artikel, Bio- und Genussmittel, sowie Süßigkeiten.
4. April 2016
1. April 2016
Almighurt Frucht & Gemüse
Joghurt mit Gemüsegeschmack finde ich natürlich sofort super. Ich liebe ja Gemüse, ich pack überall, wo es nur geht, Gemüse rein und bin auch eine Verfechterin von Gemüse im Rührteig von Kaffeekuchen.
Orange Karotte gab es in unserem Discounter nicht mehr, also zu Testzwecken die anderen drei Sorten eingepackt, die da wären: Apfel Rote Beete, Kirsche Tomate und Erdbeere Paprika.
Man sollte sich von dem Gemüselabel nicht täuschen lassen, für die schlanke Linie sind auch diese Joghurts wie so ziemlich alle aromatisierten Joghurts nicht geeignet, denn sie haben einen Zuckergehalt von 12,5 - 13,5%.
Meine erste Testsorte war Apfel Rote Beete. Beim Öffnen war ich überrascht, wie intensiv rot der Joghurt doch gefärbt war, das entsprach nicht so ganz meinen Geschmackskonventionen. Im Joghurt fanden sich größere Apfelwürfel und kleinere Beetewürfel. Der Joghurt schmeckte süßlich, aber nicht zu süß, geschmacklich harmonisierten Apfel und Beete gut, beide haben ja nun auch keinen wahnsinnigen Eigengeschmack. Von der Konsistenz her war beides wie Kompott.
Die nächste Sorte, die ich aus dem Kühlschrank geholt habe, war Erdbeere-Paprika. Dieser Joghurt sah wie ganz normaler Erdbeerjoghurt aus und schmeckte auch so, ab und zu hat man auf ein Paprikastückchen gebissen. Dieses hat den Geschmack null verändert, nur ein wenig Frische hat es in den Bissen gebracht. Von der Konsistenz her war es zum Glück weit von Letscho entfernt, aber leider auch nicht mehr so knackig wie frischer Paprika, sondern eher wie welcher, den man eine Woche im Kühlschrank vergessen hat.
Kirsche Tomate ist von allen getesteten Sorten die größte Enttäuschung. Optisch ist der Joghurt heller als Kirsche normalerweise ist. Er duftet angenehm nach Tomate, was eine gewisse Vorfreude aufkommen lässt. Mit dem ersten Bissen ist diese jedoch wieder verschwunden. Der Joghurt schmeckt nach ganz normalem Kirschjoghurt, von der Tomate schmecke ich rein nichts. Zudem fehlen mir bei der Sorte auch die Fruchtstückchen. Dreimal habe ich etwas Haut einer Kirsche auf dem Löffel, keine saftigen Tomatenstücke. Die Sorte kaufe ich ganz sicher nicht noch einmal.
Schließlich habe ich mir noch einen Becher Orange Karotte besorgt. Optisch gefällt mir die Sorte richtig gut, schön orange, fast künstlich. Auch geschmacklich kann der Joghurt überzeugen, das Orangenaroma ist sehr intensiv, die Karottenstückchen sind im Gegensatz zu den anderen Sorten recht klein, eher wie in Möhrenrohkost. Das ergibt insgesamt ein angenehmes Gefühl im Mund. Einziges Manko ist die Süße des Joghurts, hier hätte die Hälfte an Zucker gereicht, eventuell hätte ich so eine dezente Bitternote wie bei englischer Marmelade sogar ganz interessant gefunden. Dennoch eine angenehme Bereicherung im Joghurtregal, würde ich wieder kaufen oder vielleicht mal versuchen selbst zu machen?
Meine Favoriten waren Orange Karotte und auch Apfel Rote Bete kann ich mir vorstellen weiter zu kaufen, die anderen beiden werde ich künftig im Regal stehen lassen.
Orange Karotte gab es in unserem Discounter nicht mehr, also zu Testzwecken die anderen drei Sorten eingepackt, die da wären: Apfel Rote Beete, Kirsche Tomate und Erdbeere Paprika.
Man sollte sich von dem Gemüselabel nicht täuschen lassen, für die schlanke Linie sind auch diese Joghurts wie so ziemlich alle aromatisierten Joghurts nicht geeignet, denn sie haben einen Zuckergehalt von 12,5 - 13,5%.
Meine erste Testsorte war Apfel Rote Beete. Beim Öffnen war ich überrascht, wie intensiv rot der Joghurt doch gefärbt war, das entsprach nicht so ganz meinen Geschmackskonventionen. Im Joghurt fanden sich größere Apfelwürfel und kleinere Beetewürfel. Der Joghurt schmeckte süßlich, aber nicht zu süß, geschmacklich harmonisierten Apfel und Beete gut, beide haben ja nun auch keinen wahnsinnigen Eigengeschmack. Von der Konsistenz her war beides wie Kompott.
Die nächste Sorte, die ich aus dem Kühlschrank geholt habe, war Erdbeere-Paprika. Dieser Joghurt sah wie ganz normaler Erdbeerjoghurt aus und schmeckte auch so, ab und zu hat man auf ein Paprikastückchen gebissen. Dieses hat den Geschmack null verändert, nur ein wenig Frische hat es in den Bissen gebracht. Von der Konsistenz her war es zum Glück weit von Letscho entfernt, aber leider auch nicht mehr so knackig wie frischer Paprika, sondern eher wie welcher, den man eine Woche im Kühlschrank vergessen hat.
Kirsche Tomate ist von allen getesteten Sorten die größte Enttäuschung. Optisch ist der Joghurt heller als Kirsche normalerweise ist. Er duftet angenehm nach Tomate, was eine gewisse Vorfreude aufkommen lässt. Mit dem ersten Bissen ist diese jedoch wieder verschwunden. Der Joghurt schmeckt nach ganz normalem Kirschjoghurt, von der Tomate schmecke ich rein nichts. Zudem fehlen mir bei der Sorte auch die Fruchtstückchen. Dreimal habe ich etwas Haut einer Kirsche auf dem Löffel, keine saftigen Tomatenstücke. Die Sorte kaufe ich ganz sicher nicht noch einmal.
Schließlich habe ich mir noch einen Becher Orange Karotte besorgt. Optisch gefällt mir die Sorte richtig gut, schön orange, fast künstlich. Auch geschmacklich kann der Joghurt überzeugen, das Orangenaroma ist sehr intensiv, die Karottenstückchen sind im Gegensatz zu den anderen Sorten recht klein, eher wie in Möhrenrohkost. Das ergibt insgesamt ein angenehmes Gefühl im Mund. Einziges Manko ist die Süße des Joghurts, hier hätte die Hälfte an Zucker gereicht, eventuell hätte ich so eine dezente Bitternote wie bei englischer Marmelade sogar ganz interessant gefunden. Dennoch eine angenehme Bereicherung im Joghurtregal, würde ich wieder kaufen oder vielleicht mal versuchen selbst zu machen?
Meine Favoriten waren Orange Karotte und auch Apfel Rote Bete kann ich mir vorstellen weiter zu kaufen, die anderen beiden werde ich künftig im Regal stehen lassen.
31. März 2016
ANNY-Fail 135, 189 und 244
Vor dem Urlaub trudelten hier noch einige Nagellack-Umschläge ein. Zum einen hatte ich an der Anny-Aktion mitgemacht, bei der sich deine Freunde für den entsprechenden Newsletter anmelden sollten, um dich in den Genuss eines Nagellacks kommen zu lassen. Also einiges an Klickarbeit für Gratis-Nagellack. Der von ANNY hat aber auch den stolzen Preis von 10 Euro, da lohnt sich die Arbeit doch, oder? Allerdings war die Aktion nicht sehr gut durchgeplant. Man bekam immer am Morgen eine Bestätigung, wenn sich wieder fünf Freunde eingetragen hatten und dann wurden die Lacke eines Tages jeweils in einem einzelnen Briefumschlag verschickt, folglich waren es auch immer die gleichen Farben. Ich habe drei Umschläge innerhalb von drei Tagen bekommen und habe nun zwei Farben mehrfach. Insgesamt haben die Farbe bei mir ohnehin keine großen Jubelstürme ausgelöst. Da haben mir die Farben bei der letzten Aktion besser gefallen. Im größten Umschlag waren:
135 coral reef: ein helleres Rot mit einem ganz dezenten Pinkstich, der Name lässt zwar Koralle assozieren, aber damit hat es für mich nix zu tun
189 whatever you like: *grml* knalliges Pink und Pink trage ich nicht gern, mehr als ein Bild fürs Blog wird da nicht rauskommen
244 naked venus: Pastellrosa oder auch ein weiß mit einem sanften Rosastich, in der Flasche lässt es mich an Ballett und weiße Hasen denken, befürchte für meinen Geschmack geht die Farbe zu sehr ins Weiß, aber das werde ich auf den Nägeln sehen.
Und nun habe ich naked venus auch das erste mal auf den Nägeln und meine Befürchtung hat sich bewahrheitet. Der Lack deckt sehr gut und glänzt auch schön, was bei Tipp-Ex-Farben ja immer sehr wichtig ist, er wirkt allerdings viel zu weiß. Ich muss ihn schon gegen ein weißes Papier halten um den dezenten rosa Unterton zu erkennen.
Das Rot schaut auf den Nägeln relativ dunkel aus, schreit also nicht nach billiger Erotik, sondern wirkt erwachsen, trotzt seiner Auffälligkeit. Für die Freizeit gefällt mir die Farbe daher recht gut.
Zu meiner Überraschung mag ich das Pink richtig gern, denn es sieht zwar in der Flasche nach nem gewöhnlichem Pink aus, auf den Nägeln entpuppt es sich aber als Rosa-Rot-Violett, also als Pink mit starkem Violettstich. Mit einem Mal war ich also richtig begeistert und der Gewinn war gar nicht mehr so doof.
189 whatever you like: *grml* knalliges Pink und Pink trage ich nicht gern, mehr als ein Bild fürs Blog wird da nicht rauskommen
244 naked venus: Pastellrosa oder auch ein weiß mit einem sanften Rosastich, in der Flasche lässt es mich an Ballett und weiße Hasen denken, befürchte für meinen Geschmack geht die Farbe zu sehr ins Weiß, aber das werde ich auf den Nägeln sehen.
Und nun habe ich naked venus auch das erste mal auf den Nägeln und meine Befürchtung hat sich bewahrheitet. Der Lack deckt sehr gut und glänzt auch schön, was bei Tipp-Ex-Farben ja immer sehr wichtig ist, er wirkt allerdings viel zu weiß. Ich muss ihn schon gegen ein weißes Papier halten um den dezenten rosa Unterton zu erkennen.
Das Rot schaut auf den Nägeln relativ dunkel aus, schreit also nicht nach billiger Erotik, sondern wirkt erwachsen, trotzt seiner Auffälligkeit. Für die Freizeit gefällt mir die Farbe daher recht gut.
Zu meiner Überraschung mag ich das Pink richtig gern, denn es sieht zwar in der Flasche nach nem gewöhnlichem Pink aus, auf den Nägeln entpuppt es sich aber als Rosa-Rot-Violett, also als Pink mit starkem Violettstich. Mit einem Mal war ich also richtig begeistert und der Gewinn war gar nicht mehr so doof.
29. März 2016
Türkischer Nagellack PASTEL und Golden Rose
Jetzt war ich endlich mal eine Woche selbst in der Türkei, von der ich ja schon so viel aus Reiseberichten gehört habe. Die Preise dort haben mich total umgehauen, es war schwer mal irgendwas zu finden, was mehr als fünf Lira kostete und hätte ich nicht das Benzin für unsere Ausflüge bezahlt, ich hätte mich wohl schwer daran getan den ersten Teil meiner Reisekasse überhaupt leer zu bekommen, so günstig war alles.Ganz wichtig war es natürlich, mir PASTEL Nagellack mitzubringen. Nach wie vor gibt es keinen Nagellack, dessen Haltbarkeit ich mit dem von PASTEL vergleichen würde. Mittlerweile blättert bei mir fast jeder Lack schon am ersten, spätestens zweiten Tag. Bei dem hier, zeigt sich am dritten Tag erste Tipwear, die sich schnell kaschieren lässt und so kann ich den Lack locker fünf Tage tragen. Ich hatte schon vorab gelesen, dass ich in einem Drogeriemarkt namens Gratis fündig werden würde. Dort erwartete mich eine ganze Regalreihe und ich konnte mich wie üblich schwer entscheiden.
Schließlich habe ich die 43 und 139 gewählt. Jedes Fläschchen enthält 13 ml und kostet etwa einen Euro. Vor allem die Pinsel wurden in der Zeit noch mal verbessert und zeigen sich deutlich weniger borstig als bei den letzten Nuancen, sind aber gewohnt schön breit.
Nummer 43 ist ein Greige-Ton mit leichten Glitzerpartikeln. Passt zu allen und Greige fehlte noch in meiner bescheidenen Sammlung.
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| Nr. 43 im Kunstlicht des Hotels |
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| Nr. 43 im natürlichen Licht |
Um alle Artikel des Bekleidungsbasars habe ich, nachdem ich sie einmal in der Hand hatte, einen großen Bogen gemacht. Schließlich will ich mir nix kaufen um es nach zweimaligem Tragen erst mal selbst wieder zusammennähen zu müssen.
Toll fand ich, dass es im Supermarkt Snacks in Single-Größen gab, also 100 Gramm-Keksrollen und Schokotafeln mit 50 Gramm. Da hab ich mir auch einiges an Keksen mitgebracht um sie später noch zu verposten.
Vor allem habe ich aber natürlich die wundervollen Berge und die vielen Burgruinen genossen.
27. März 2016
Urlaubslektüre
Da ich im Urlaub sehr beschäftigt war, hatte ich mir natürlich viel zu viel Literatur eingepackt. Folgende drei Bücher habe ich im Bus und Hotel dennoch geschafft:
"Reiche Mädchen" hatte ich mir zugelegt, weil ich einige Gedichte der Autorin Silke Scheuermann gelesen hatte, die ich ganz spannend fand und nun etwas über ihre Prosa wissen wollte. Die Geschichten würde ich als belanglose Beziehungsskizzen bezeichnen, die Figuren wirken größtenteils so gelangweilt, dass sie selbst langweilen. Die Lektüre hat mir wenig gebracht und ich würde das Buch nicht weiter empfehlen.
Sheila Ortiz Taylor schreibt über "300 Kaninchen, zwei Frauen und ein Erdbeben". Die Vorstellung von 300 Kaninchen wirkt schon nicht mehr ganz normal und auch in dem Buch wirkt eigentlich niemand normal. Thema des Buches ist ein Sorgerechtsstreit, in dem wir die Mutter durch diverse Zeugenaussagen und Fürsprechungen aus diversen Blickwinkeln kennen lernen. Erst Stück für Stück enthüllt sich das Geschehen, was allerdings immer im Hintergrund abläuft. Das wahre Geschehen ist nur zwei Augenblicke lang, jener während des Prozesses und jener danach. Durch die Vielzahl an Perspektiven und Personen, die dem Leser unvorgestellt vorgesetzt werden, liest sich der Roman nicht immer einfach, ist aber sehr interessant gemacht.
Schließlich empfehle ich Rebecca Millers "Als sie seine Schuhe sah, wusste sie, dass sie ihren Mann verlassen würde", ein Buch, dessen Titel bereits so herrlich ist, dass man es allein deshalb lesen muss. Möglich macht es die vorgezogene Pronomierung, deren Erklärung erst im Nachhinein erfolgt. Dieses Buch war mir sehr sympathisch, denn die Frauenfiguren waren alle sehr plastisch, alle mehr hässlich als schön, aber extrem farbig, suchend, hadernd, aber immer handelnd, niemals dem männlichen Objektdrang entsprechend, auch wenn die Konsequenzen oft auch für sie selbst Nachteile haben. Ein sehr kurzweiliges Buch, was den Erfolg von "Pippa Lee" bereits erahnen lässt.
"Reiche Mädchen" hatte ich mir zugelegt, weil ich einige Gedichte der Autorin Silke Scheuermann gelesen hatte, die ich ganz spannend fand und nun etwas über ihre Prosa wissen wollte. Die Geschichten würde ich als belanglose Beziehungsskizzen bezeichnen, die Figuren wirken größtenteils so gelangweilt, dass sie selbst langweilen. Die Lektüre hat mir wenig gebracht und ich würde das Buch nicht weiter empfehlen.
Sheila Ortiz Taylor schreibt über "300 Kaninchen, zwei Frauen und ein Erdbeben". Die Vorstellung von 300 Kaninchen wirkt schon nicht mehr ganz normal und auch in dem Buch wirkt eigentlich niemand normal. Thema des Buches ist ein Sorgerechtsstreit, in dem wir die Mutter durch diverse Zeugenaussagen und Fürsprechungen aus diversen Blickwinkeln kennen lernen. Erst Stück für Stück enthüllt sich das Geschehen, was allerdings immer im Hintergrund abläuft. Das wahre Geschehen ist nur zwei Augenblicke lang, jener während des Prozesses und jener danach. Durch die Vielzahl an Perspektiven und Personen, die dem Leser unvorgestellt vorgesetzt werden, liest sich der Roman nicht immer einfach, ist aber sehr interessant gemacht.
Schließlich empfehle ich Rebecca Millers "Als sie seine Schuhe sah, wusste sie, dass sie ihren Mann verlassen würde", ein Buch, dessen Titel bereits so herrlich ist, dass man es allein deshalb lesen muss. Möglich macht es die vorgezogene Pronomierung, deren Erklärung erst im Nachhinein erfolgt. Dieses Buch war mir sehr sympathisch, denn die Frauenfiguren waren alle sehr plastisch, alle mehr hässlich als schön, aber extrem farbig, suchend, hadernd, aber immer handelnd, niemals dem männlichen Objektdrang entsprechend, auch wenn die Konsequenzen oft auch für sie selbst Nachteile haben. Ein sehr kurzweiliges Buch, was den Erfolg von "Pippa Lee" bereits erahnen lässt.
15. März 2016
Sally Hansen Miracle Gel 380 Malibu Peach
Bei DM hatte ich mich für den Produkttest eingetragen und so bekam ich einen Umschlag von Sally Hansen. Die Nagellacke kannte ich bisher nur aus Zeitschriften und habe mit ihnen gar keinen persönlichen Kontakt gehabt. Die Serie nennt sich Miracle Gel und ist wohl ein Gellack, der ohne UV-Lampe härtet. Die Flasche gefällt mir schon mal gar nicht, am Boden noch schön eckig wird sie nach oben bauchig und rund als hätte sich der Designer nicht entscheiden können. Auf jeden Fall nicht sehr platzsparend. Enthalten sind 14,7 ml. Unterlack verwende ich ohnehin nie, hier ist es auch nicht nötig, zwei Schichten Lack und dann kommt der Überlack drauf. Dieser aktiviert den Farblack und lässt ihn bis zu vierzehn Tage lang halten. Ich hatte mir die Farbe 380 Malibu Peach ausgesucht, die Alternative war auch hier wieder mal pink, wenn ich mich echt erinnere. Die Farbe liegt irgendwo zwischen Flamingo und Pfirsisch und nach zwei Schichten auch ein recht auffälliger Ton. Nun habe ich wirklich alles so gemacht wie auf dem Fläschchen beschrieben, am zweiten Tag hatte ich bei normaler Hausarbeit größere Patzer und am dritten sah ich zum Mittag aus wie sonst mit den essence-Lacken und der Lack löste sich komplett. Durch sanftes Kratzen ließ er sich ohne Nagellackentferner komplett abpuhlen. Für den stolzen Preis von 12 Euro pro Flasche erwarte ich da deutlich mehr. Ich werde es auf einen zweiten Test ankommen lassen und berichten. Nach dem ersten Testen ist es für mich die größte Beautyenttäuschung seit Langem.
4. März 2016
Allos Hof Roastie
Aktuell gibt es ein Müsli namens Hof Roastie mit Aktionssticker. Die Verkäuferin im Bioladen war auch ganz begeistert und hat beim Kauf gleich für die völlig neue Aktion geworben und ich hab mich dezent interessiert gezeigt und mal davon abgesehen sie aufzuklären, dass es früher schon ähnliche Aktionen gab, für die ich die Produkte in eben ihrem Laden erworben habe.
Hof Roastie wirbt also damit 30 % weniger Zucker als herkömmliche Crunchys zu enthalten und dank schonender Röstung extra knusprig zu sein. Das Müsli gibt es in 6 Sorten: Cashew & Vanille, Cranberry & Kürbiskern, Schokolade, Wildbeere, Aronia & Chia und Apfel & Zimt. Ich habe mich dafür entschieden Aronia & Chia zu testen. Chia klingt für mich ansprechend und eventuell spricht mich die schöne violette Verpackung auch mehr an, als die anderen.
Ein Blick auf die Inhaltsstoffe zeigt, dass trotz weniger Zucker nun auch nicht so wenig Kalorien in dem Müsli sind. Aronia & Chia ist da noch eine der kalorienärmeren Sorten, aber schlägt mit 416 kcal pro 100 g doch ganz schön zu. 12,1 g Zucker halte ich zudem auch noch für zu viel, vor allem für ein Biomüsli.
Beim ersten Mal probiere ich das Müsli so, wie ich mein Müsli normal essen, heißes Wasser und nen halben Apfel dazu, kurz warten und voila. Knuspermüsli ist das nicht, hier haften kaum mal zwei Flocken aneinander, wie man auf dem Foto sieht fehlen die üblichen crunchy Brocken komplett. Ich esse mein Müsli brav, aber nen Mehrwert zu Haferflocken mit Nüssen oder kleingeschnittenem Trockenobst kann ich nicht feststellen.
Das nächste Mal probiere ich es mit Joghurt, eleminiere das Vegane des Müslis, das ist ok, vor allem, wenn die Körner noch nicht vermengt sind. Dann mal ich das leicht nachschleimende Gefühl der Chiakörner auf der Zunge. Die Sonnenblumenkerne im Müsli sind mir hingegen eindeutig zu viel und der Geschmack der Aronia-Beere könnte auch deutlicher hervortreten, auch optisch merkt man die Aronia nur an der leichten Rotfärbung der Körner.
Nochmal kaufen würde ich das Müsli nicht, dafür ist das Preis-Leistungsverhältnis zu schlecht. Vor allem sollte sich das Müsli nicht Knuspermüsli nennen, wenn meine Mum Knuspermüsli macht ist das um Welten besser und enthält auch nicht mehr Zucker, im Gegenteil. Für Sonnenblumenkern-Fans vielleicht einen Blick wert.
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