10. November 2015

L'Oréal Perfect Match Make-up - Der Test

Wie schon von anderen Pumpspendern bekannt, verläuft die erste Entnahme nicht optimal, ich pumpe erst einige Male ohne Ergebnis und habe schließlich mit dem finalen Stoß genug für zwei Tage auf dem Handrücken. Ab dem zweiten Tag pumpe ich entsprechend vorsichtig und kann die Menge nun perfekt dosieren, weil sich auch sehr gut recht kleine Mengen entnehmen lassen. Die Foundation ist relativ dünnflüssig, wodurch sie sich sehr gut auftragen lässt. Beim der ersten Streichbewegung kommt sie mir noch recht dunkel vor, meine Haut hat schon Wochen keine Sonne mehr gesehen. Das gibt sich aber recht schnell, die Farbe passt sich meiner Haut gut an. Auch bei einem späteren Blick in den Spiegel gibt es keine unangenehmen Überraschungen in Form von Streifen. Die Haut hat einen leicht pudrigen Touch. Extrem positiv aufgefallen ist mir, dass es sich hier seit langem Mal wieder um ein Produkt handelt, was ich auch als Foundation bezeichnen würde, weil es tatsächlich kleine Flecken abdeckt. Das führt aber auch zu den bekannten Nebeneffekt, dass es nötig ist, eine Tagescreme als Basis aufzutragen, damit die Foundation richtig schön aussieht. Bei den leichteren Produkten kann man hierauf ja gut und gern mal verzichten. Dadurch ist mein Verbrauch an Tagescreme in den letzten Wochen auch ganz schön gedrückt worden. Die Haut fühlt sich die ersten Stunden so an als hätte ich eine Art dünne Maske aufgetragen, wie eine Gelschicht liegt das Make-Up auf. Die Foundation hält gut bis zum Mittag, danach muss ich leider nachpudern, denn mein Gesicht glänzt stark.
Für den direkten Vergleich habe ich meine eine Wange mit meiner gewohnten Foundation, der Max Factor Colour Correcting Cream geschminkt, die andere mit der Perfect Match. Optisch ist zu meinem Erstaunen kein großer Unterschied zu erkennen. Ich hätte meine gewohnte Foundation für natürlicher gahalten, aber nein, beide Seiten haben die gleiche Farbe. Auch der Rosastich, den ich beim ersten Auftrag noch gesehen haben wollte, ist im direkten Vergleich verschwunden. Die Deckkraft unterschiedet sich auch nicht merklich. Die Seite mit der Perfect Match fühlt sich in den ersten Stunden aber deutlich maskenhafter an, ein bisschen als hätte ich eine Gelschicht aufgetragen. Zudem wirkt die Haut auf der Seite etwas feinporiger, irgendwie besser geschminkt. Sie fühlt sich auch glatter und feiner an.


positiv:
  • deckt gut
  • verschmilzt optisch gut mit der Haut
  • große Farbvielfalt
negativ:
  • leicht maskenhaftes Ausgangsgefühl
  • mattiert zu wenig
  • nicht mehr so günstig 40 Euro /100 ml

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