24. Oktober 2016

Dumplings

Bei dem Wetter derzeit bin ich irgendwie wenig aktiv, dafür komme ich endlich mal dazu den ein oder anderen Film, der schon länger auf meiner Wunschliste steht, zu schauen. Und weil ich so viel Zeit hatte, hab ich passend dazu am Abend Dumplings für mich zubereitet.
Das geht eigentlich ganz einfach, der Teig besteht nur aus 100 g Mehl, 65 ml heißem Wasser und einem halben Teelöffel Salz. Nach dem Kneten muss er eine halbe Stunde ruhen. In der Zeit habe ich schon mal eien Füllung aus Gemüse und Sojasoße zusammen gerührt. Da man das Gemüse möglichst klein schneiden sollte, dauert das auch seine Zeit. 
Der Teig wird anschließend in 12 Teile geteilt, jedes muss möglichst dünn ausgerollt werden, einen Teelöffel Füllung drauf und zusammenklappen. Anschließend werden die Dumplings 10 Minuten gedämpft. Bei mir gab es einfach Tomatensoße aus dem Glas dazu, wenn man noch ne Beilage macht, reicht das Rezept auch für zwei Portionen. Eigentlich ein sehr einfacher Rezept, schmeckt lecker, dauert aber ne ganze Weile.

Sorry für das Licht, aber das Kunstlicht am Abend ist einfach nicht das Hellste bei mir

22. Oktober 2016

Like Meat Beef-Free Strips

Manchmal hab ich ja richtig lustig auf etwas Herzhaftes, den Geschmack von Salz und Eiweiß und dann
greife ich ganz gern zu Fleischersatzprodukten. Im Kaufland habe ich letztens eine Marke entdeckt, die sich Like Meat nennt. Erst wollte ich die Beef-Free Strips gar nicht mitnehmen, da Rind von allen Nutztieren wohl das letzte wäre, was ich wählen würde, diese derbe, zähe Konsistenz mochte ich schon nicht, als ich ab und an mal Fleisch gegessen habe und dann der Geruch bei der Zubereitung. Irgendwie hab ich sie dann aber doch in den Einkaufskorb gelegt. Die Packung enthält 175 g fertig geschnittene Gemüse-Filetstreifen. Diese sind vegan, laktose- und glutenfrei, frei von Gentechnik, von Natur aus proteinreich und als Eisenquelle ausgezeichnet.


Zum Glück schmecken die Streifen gar nicht nach Rind. Ehrlich gesagt erinnern sie mich eher an Thunfischfilets. Ich hab sie nicht wie angegeben gebraten, sondern einfach im Gemüseauflauf mitgebacken und da wurden sie butterzart. Der Geschmack ist kräftig würzig, aber vornehmlich eben wie Fleischersatzprodukte schmecken. Neben Quorn bisher das Produkt, was mich am ehesten überzeugt hat.
Was ist nun drin? Trinkwasser, Erbsenprotein, Gemüse (Erbsen, Möhren, Zwiebelkonzentrat), Kartoffelstärke, Sonnenblumenöl, natürliches Aroma, Salz, Aroma, Essig, Gewürze (Koriander, Pfeffer, Ingwer, Muskatblüte, Nelken, Kardamom, Chili) und Lorbeer. Klingt sehr gesund, toll auch, dass es ein Produkt mal ohne Soja ist. Von Erbsenproteinfleisch hatte ich bisher nichts gehört, kenne Erbsenprotein auch nur aus dem Fitnessbereich. 100 g kommen auf 161 kcal bei 4 % Fett, 7,7 % Kohlenhydraten und 20 g Eiweiß. Der Eisengehalt liegt bei 3,4 mg.


Ich würde das Produkt jederzeit weiterempfehlen, eine leckere und gesunde Bereicherung des Speiseplans.

13. Oktober 2016

Magical Halo Lipliner

Über den asiatischen Internetmarkt habe ich mir letztens einen Lipliner bestellt. Das ist übrigens mein erster Lipliner, klingt in meinem Alter schon etwas seltsam, aber ich mag Augenmakeup auch einfach lieber als Lippenmakeup und habe darum nie Wert darauf gelegt, mehr zu tun als den Lippenstift halbwegs präzise aufzumalen. Der Stift ist angenehm weich und lässt sich somit sehr gut auftragen. Kein Vergleich zu manchen meiner Eyeliner-Stiften (vor allem wet'n'wild sind eine Katastrophe). Die Farbe (P15-13) wirkt relativ natürlich, aber intensiviert und betont. Einzig die Haltbarkeit auf den Lippen könnte besser sein. Wie gesagt, ich habe keinen Vergleich, würde mir aber einfach eine längere Haltbarkeit wünschen, vor allem, da das Produkt angeblich wasserfest ist, da sollte es ein wenig trinken doch überstehen.



Welche Lipliner verwendet ihr? Mit Essence bin ich bei den Eyelinern nicht richtig zufrieden, alterra hab ich für gut befunden. Könnt ihr das für die Lippen bestätigen? Habt ihr Erfahrung mit Lippenkonturpinseln und könnt diese weiterempfehlen?

Sorry für das miese Licht, aber hier seht ihr ihn das erste Mal aufgetragen
Und so sieht der Lipliner vollständig geschminkt aus, die Augen habe ich mit dem dunklen Grau aus einer wet'n'wild-Palette vorgedunkelt und darauf den Essence aus der Holografics LE in der Farbe 02 Lil@c geschminkt.

9. Oktober 2016

Sante Sofort Glättende Augencreme

Über die freundin Trend Lounge habe ich die Möglichkeit erhalten die Sofort Glättende Augencreme von Sante zu testen. Ich kenne Werbung der Firma und habe die Produkte auch schon bei Müller gesehen, aber noch nie ein Produkt von ihnen probiert. Mein Testpaket enthielt eine Ausgabe der Zeitschrift Freundin, zwei Heftchen über Sante-Produkte generell und über die Augencreme speziell und das Produkt in Originalgröße (15 ml).

Geworben wird mit "Natural Lifting Power - glättet Mimikfältchen sofort spürbar und sichtbar". Die Creme soll sofort Zeichen von Müdigkeit mindern und die Augenpartie erstrahlen lassen.
Sante stellt Produkte in zertifizierter Naturkosmetik-Qualität her. Das heißt, dass die Creme frei ist von Silikonen, Parabenen, synthetischen Farb-, Duft- und Konservierungsstoffen und Rohstoffen auf Mineralölbasis. Die Augencreme ist vegan, bio und nicht in Tierversuchen getestet. Zudem unterstützt die Firma Fair-Trade-Projekte.

Die Creme ist in einem Umkarton verpackt und dann in einem kleinen Pumpspender. Die dominanten Farben sind weiß und flieder. Der Karton ist noch etwas verspielter mit rosa floralem Hintergrund. Der Pumper ist dezenter gehalten, einfach weiß mit einem fliederfarbenem und einem grauen Streifen. Der oberste Abschnitt lässt sich drehen, sodass die Creme wieder luftdicht verschlossen ist, was ich prinzipiell sehr praktisch finde. Schade nur, dass die Creme in der Düse dennoch sehr schnell eintrocknet, wenn ich sie nur einmal am Tag nutze, habe ich immer so einen festeren Knuppel eingetrockneter Creme mit auf dem Handrücken.




Die Creme riecht neutral, ist nicht zu flüssig, lässt sich gut verteilen und zieht schnell ein. Ich tupfe sie immer gleich mit zwischen die Augenbrauen und von da Richtung Stirn, weil einmal Pumpen einfach eine zu große Portion Creme ist, wie man im Swatch oben sieht. Ich habe sie gut vertragen, keine Pickel und keine Reizungen wie ich sie oft bei sehr reichhaltigen Cremes habe. Spüren kann ich auf der Haut direkt nach dem Auftragen gar nichts, fühlt sich nicht sonderlich aufsaugend an wie bei einer Feuchtigkeitscreme und auch nicht weich und glatt wie bei Hyaluron, sondern einfach normal eben, wie ohne Creme halt.

Die Creme verspricht einen Glow Effekt, sie ist also nicht weiß, sondern eher im Ton eines Highlighters. Für mein Make-Up ist der Glow-Effekt zu schwach, da ist mein Highlighter, den ich nach der Foundation benutze, deutlich strahlender.
Die glättende Wirkung soll durch einen Teekomplex aus Grünem (mineralisierend), Weißen (antioxidativ) und Roibusch-Tee (für jugendliche Geschmeidigkeit) sowie Parakresse erzielt werden. Parakresse enthält Spilanthol, welches die Gesichtsmuskeln entspannt und das Kollagennetz der Haut unterstützt.

In der Anleitung zum Test werde ich im Übrigen auch nach der Meinung meiner Mittester gefragt, was mich etwas irritiert, weil doch nur ein Spender im Paket war. Auch wenn es ein Pumpspender ist, bin ich die einzige, die es unhygienisch findet, sich die Augencreme mit jemanden zu teilen, mit dem ich mir nicht regelmäßig das Bett teile? Gebe es diese Person, könnte man den Mittest allerdings problemlos machen, denn immerhin ist die Creme unisex.

Abschließend habe ich den Fototest gemacht. Dafür habe ich die Creme über mein leichtes Tagesmakeup aufgetragen und zwar nur unter dem rechten Auge und dann mit den Augen gelächelt. Wenn man genau hinschaut, sieht man einen minimalen Unterschied im inneren Bereich. Der Effekt ist mir aber zu schwach um das Werbeversprechen als erfüllt zu betrachten.



29. September 2016

Lakritz in Toffeeform

Mein Arbeitskollege ist ein großer Lakritzfan und letzte Woche kam er mit zwei Lakritzbonbon- Varianten, die ich so noch nicht kannte. Nach dem Kosten habe ich ihm also gleich noch zwei zum Verbloggen abgequatscht.

Lakritzbonbons kenne ich als harte Salmiaks, die schmecken dann ungefähr wie ein Katjes, dessen Packung zu lang offen gelassen wurde. Hier handelt es sich aber um Toffees. Also dieses herrlich karamellig-milchige, weiche Bonbon, was immer gern an den Zähnen klebt, wenn man es nascht.

Im Falle von Kuhbonbons hat dies zwei Schichten, eine gewohnt als Toffee, die andere mit Lakritzgeschmack, dadurch ist der Lakritzgeschmack nicht übermäßig stark, ich habe immer noch den Toffeegeschmack dabei, am Anfang stärker, später überwiegt der Geschmack von Lakritz. Der Lakritz Toffee besteht nur aus einer Schicht. Er hat übrigens die gleiche würfelartige Konsistenz wie der Kuhbonbon, das Papier ist nur nicht mit Folie beschichtet, sodass er Wasser angezogen hatte, weil ich ihn nicht gleich fotografieren konnte. Vom Geschmack her ist dieser erst dezent lakritzig, nach einigen Sekunden jedoch so stark wie ein Katjes, also herrlich intensiv und nicht so mild wie das Kuhbonbon.

Für mich haben beide ihre Berechtigung, das Kuhbonbon wirkt wertiger, ist aber eher verspielt im Geschmack und schmeckt tatsächlich nach Lakritz und Toffee, der Lakritz Toffee ist eher für Lakritzliebhaber und bietet die Konsistenz eines Toffees mit vollem Lakritzgeschmack

30. August 2016

Art of Chocolate Marille Topfen

Von meiner Oma bekomme ich zu Weihnachten, zum Geburtstag und anderen Anlässen meist eine Tafel ART of CHOCOLATE. Die Firma hat ihren Sitz in Baden-Württemberg, auf der Internetseite erfährt man nun nicht so viel von ihr. Die Schokolade selbst hat folgende Erklärung aufgedruckt:

"Jede unserer eigens entwickelten Schokoladenkreationen steht für die volle Entfaltung unverfälschter Geruchs- und Geschmackserlebnisse. Hierfür werden erlesenste Zutaten ausgewählt, nach traditioneller Chocolatierskunst sorgfältig von Hand verarbeitet und mit Raffinesse zu einer außergewöhnlichen Geschmackskomposition verbunden. Lassen Sie sich sinnlich entführen."

Große Versprechungen und die Schokoladen sprechen auch für sich. Die Tafelschokoladen sind in einer circa quadratischen Schale und von einer zuknipsbaren Folie verschlossen, was ich sehr praktisch finde. Eine Pappbanderole enthält alle nötigen Angaben wie Sorte und Nährwerte. Durch die halbtransparente Folie sieht man die schön gestaltete Tafel, optisch gibt es auf jeden Fall volle Punktzahl. Eine Tafel umfasst 120 g. Zuletzt habe ich die Sorte Marille Topfen (also auf hochdeutsch Aprikose Quark) bekommen, die ich euch nun vorstellen möchte. Diese besteht aus einem Dreistreif, außen jeweils Vollmilch mit 38 % Kakao und in der Mitte weiße Schokolade mit 32 % Schokoladenanteil aromatisiert mit Rahmquarkpulver. Das Ganze wurde mit gefriergetrockneten Aprikosenstücken getoppt.


Die Schokolade hat ein angenehm sämiges Mundgefühl. Ich muss sagen, dass mir vor allem die Quarkschokolade sehr gut schmeckt, mein Liebling war bisher aber eindeutig Himbeere, weil diese so intensiv fruchtig schmeckt, fast wie pures Fruchtpüree mit Schokolade.

12. August 2016

Allos Quinoa-Honig-Poppies

In meinem Geburtstagspaket waren neben den Amarantinis auch ein Produkt von Allos und zwar die Quinoa-Honig-Poppies. Dabei handelt es sich um eine Art Bio-Noname Smacks, die nicht wie das Original aus Weizen, sondern aus Quinoa gemacht sind. Aufgepopptes Quinoa ist nur wenig größer als ungepopptes, entsprechend schaut das ganze erst mal gewöhnungsbedürftig aus. Geschmacklich allerdings übertrifft es die Supermarktvariante, die Cerealien schmecken an sich schon leicht nussig (weit besser als gepopptes Amaranth), sind sehr knusprig, der feine Honiggeschmack passt super dazu und ist nicht zu süß.

Die Poppies bestehen zu 65 % aus Quinoa, hinzu kommen 17 % Honig und 16 % Agavendicksaft, sowie Palmöl, so richtig gesund klingt das nicht, oder? Und tatsächlich kommt man auf stolze 382 kcal pro 100 g bei einem Zuckeranteil von 34,8 %.
Die Variante von Kellogg's kommt auf exakt die gleiche Kalorienzahl bei 43 % Zucker und erreicht dies durch 55 % Weizen, Zucker, Glucosesirup, 1 % Honig, Calciumcarbonat und  Pflanzenöl.
Auch wenn durch das Quinoa der Eiweißanteil etwas höher ist, man sollte sich im Bewusstsein behalten, dass es sich um eine Süßigkeit handelt und es entsprechend sorgfältig einsetzen.

Ich kaufe Cornflakes selten, ab und zu mag mag ich sie aber ganz gern, etwa um meinem Quick-Porridge noch eine Knusperkomponente zu verleihen, vor allem ess ich Cornflakes aber super gern pur aus einem Schälchen wie andere Kartoffelchips, wenn ich lese oder Serien schaue. Für ersteres eignen sich die Poppies super, um sie mit der Hand zu naschen sind sie leider viel zu klein, dabei wären sie auch so sehr lecker. Ich fand es interessant, dass Allos auf seiner Homepage allerdings tatsächlich beide Verzehrmöglichkeiten vorschlägt, zum einen weil sie sich pur so schlecht knabbern lassen, zum anderen, weil ich immer dachte, es gibt nicht so viele Menschen, die trockene Cornflakes mögen.